Diesen Sonntag werde auch ich aktiv sein. Als vielgerühmte Bassbegleitstimme werde ich nebst 100 weiteren Jodlerinnen und Jodlern in der Jesuitenkirche in Solothurn dafür besorgt sein, dass mindestens 1'000 Konzertbesucher/innen sich an unserem Adventskonzert erlaben können (Details s. unten).
Erstaunlich für mich ist die Leichtigkeit, mit welcher die Jodler einen Konzertsaal bzw. eine Kirche mit 1'000 Besuchern füllen. Werbekosten? Praktisch gegen null. Als ich das zum ersten Mal miterlebte, traute ich im wahrsten Sinne des Wortes meinen Augen nicht mehr. Als vielerprobter Konzertveranstalter war ich mir nur härteste Promotionarbeit gewöhnt und hier reichte der Versand von 300 Postkarten aus, um damit tausend und mehr Leute anzuziehen. Wirklich erstaunlich. Ich werde auf jeden Fall dieses Phänomen studieren und allfällige Erkenntnisse in geeigneter Form weitergeben.
Für all' jene, die einmal dieses Phänomen live miterleben möchten:
Sonntag, 9. Dezember 2007, 17 Uhr, Jesuitenkirche Solothurn
Jodler singen zum Advent - Jodel- und Weihnachtslieder
Vereinigte Jodlerchöre Selzach, Derendingen, Balsthal-Klus, Solothurn, Utzenstorf
Alphorn: Samuel Wäfler, Orgel: Franz Schläfli
Leitung: Georg Heimann, Grenchen



2 Kommentare:
Man soll nicht unterschätzen, was hier an Aufwand betrieben wurde, um beispielsweise eine Kirche mit 1.000 BesucherInnen zu füllen.
Da steckt jahrelange Arbeit dahinter, um sich das entsprechende Image aufzubauen. Das gelingt nur, wenn man höchste Qualität abliefert und die KonzertbesucherInnen zufrieden stellt. Die kommen nicht nur gerne wieder, sondern erzählen weiter, was sie erlebt haben.
Heute sagen wir Word-of-mouth-Marketing dazu. :-)
Und genau aus diesem Grund sollten wir solche "Phänomen" wirklich sehr gründlich studieren, denn solche Gruppen haben es mit viel Aufwand, aber wenig Geld geschafft, sich ein Publikum aufzubauen, von andere nur träumen können.
Etwas ärgerlich, dass man hier nur unter Mühen kommentieren kann.
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