Mittwoch, 20. Februar 2008

Die urchig-traditionelle Schweizer Volksmusik.

Heute möchte ich Euch einen mir liebsten Volksmusikanten vorstellen. Er war einer der konsequentesten Musiker, der bis zu seinem Tod am 5. Januar 1998 die Vorbilder jener Zeit in seinem Spiel vertrat. Der 1911 geborene Schwyzerörgeli-Musikant Rees Gwerder (s. auch: Unsauber, nicht abspielen!)

Mit fünf Jahren begann Rees die ersten Stücke auf dem Eichhorn-Örgeli seines Vaters zu spielen. Im Lauf seines Lebens hat der Musikant gegen 300 alte Melodien aus seiner Muotathaler Heimat in seinem Kopf gespeichert. Am liebsten hörte er seine eigenen Aufnahmen, waren sie doch Ausdruck seiner Identität - und warum sollte er die je verändern? Dank Gwerder sind viele alte Tänze in ihrer ursprünglichen Ausdrucksweise überliefert.

Nachdem Gwerder jahrzehntelang vor allem in seiner engeren Heimat aufgespielt hatte, wurde er in den sechziger Jahren von Thomas Marthaler und dem Toningenieur Walter A. Wettler auch für die Schallplatte entdeckt. Durch Radio- und Fernsehauftritte wurde er danach auch einem breiten Publikum bekannt. Meist spielte er in der klassischen Dreierformation, zusammen mit seinen langjährigen Mitmusikanten Ludi Hürlimann (Schwyzerorgel) und Peter Ott (Bass).

Rees Gwerder war einer der wichtigsten Vertreter der urchig-traditionellen Schweizer Volksmusik.

Weitere Infos auf: CSR-Records

Und hier noch eine Rarität aus den 60er Jahren. Hinhören und geniessen.

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