Über den Wert wahrer Kulturarbeit
Das Jahr 2008 haucht sein Leben aus. Noch ein paar Stunden trennen uns vom "Neuen". Was wird neu daran sein?
Prognosen zu stellen, erweist sich als immer schwieriger. Obwohl ich versuche, "das grosse Spiel" zu verstehen, muss ich doch kapitulieren. Hier reicht meine bodenständige Sichtweise nicht mehr aus. Auch die Logik des lieben Aristoteles genügt da nicht mehr. Zu oft habe ich erfahren müssen, dass es nicht greifbare Kräfte gibt, die sich jeglicher Logik entziehen.
Ob der "grosse Plan" dieser seltsamen Kräfte aufgehen wird? Oder gibt's wohl doch etwas Grösseres, Umfassenderes? Gibt's eine ausgleichende Kraft in diesem Universum? Eine Ge-RECHT-igkeit?
Was ich jedoch mit Bestimmtheit weiss, ist, dass wir alle, die guten Mutes sind, eine Kraft in uns haben, die dem Kommenden trotzen kann. Es ist unsere innewohnende Kreativität. Und glaubt mir, diese Kraft, die alles schafft, haben die bereits erwähnten "seltsamen Kräfte" nicht (mehr). Sie sind auf uns angewiesen. Sie (miss-)brauchen diese Kreativität, wie Vampire scheinbar Blut brauchen.
Brauchen wir also unsere ungebrochene Kreativität im Neuen Jahr, um unser Leben umzugestalten. Unserem Leben einen Sinn zu geben. Denn nur das ist wahre Kulturarbeit. Lasst uns wieder zusammenrücken, den Einflüsterungen der "seltsamen Kräfte" und ihren Helfershelfern widerstehen, dem süssen Gift des Lifestyles entsagen.
Das, liebe Freunde, und ich wiederhole mich: Das ist wahre Kulturarbeit an sich selbst. Wir brauchen Wurzeln und wir brauchen auch Flügel. Nicht mehr und nicht weniger.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr.









