Dienstag, 10. März 2009

Hast noch der Söhne? Ja!

Wir erleben gerade das allerletzte Aufbäumen des Swiss-Old-Boys-Netzwerkes. Wer sich ein bisschen in Psychologie auskennt, weiss, dass es nun nicht mehr lange dauern wird bis zum vollständigen Untergang der "alten Schweiz" mit ihren "Aushängeschildern" - insbesondere der bereits strangulierten Finanz-Multis.

So dürfen wir also den letzten Akt dieses Untergangsdramas mit atemloser Spannung (oder auch nicht) verfolgen. In den Hauptrollen:
Alt-Finanzminister Villiger wird VR-Präsident bei der abschmierenden UBS. Er amtet immer noch als Verwaltungssrat bei der nicht minder schmierigen Swiss-Re

Kielholz, Präsident von Credit Suisse, gibt sein Amt ab und wechselt ins selbige Amt bei Swiss-Re, gleich nachrückend der Vizepräsident Dörig

Cabiavaletta (damals UBS-Verantwortlicher für das LTCM-Debakel!) kommt neu zur Swiss-Re

...und Regie führt wohl die graue Eminenz Rainer E. Gut, der ehemalige "Banker der Macht"
Kielholz meinte übrigens gestern vor den Medien: "Es ist heute nicht leicht, gute Führungskräfte für Top-Firmen zu finden"...

Da geb' ich ihm recht. Dieses (von ihr angerichtete) Schlamassel muss von der alten Garde ausgebadet werden, bevor neue Kräfte Neues wagen können.

3 Kommentare:

Zappadong

Hast den Oskar Grübel vergessen. Den Typen mit der 60 Millionen Abfindung beim letzten Abtauchen.

Hanspeter Gautschin

Natürlich der Grübler. Doch mit dem Swiss-Old-Boys-Netz meinte ich die alte waschechte Schweizergarde mit Offizierslaufbahn, Serviceclub und/oder loge etc. Und der Grübel kommandierte ja kein Schweizer Regiment.

Mara

Und wenn man diese Laufbahn als absolutes Minimumkriterium für einen Kaderposten sieht, na dann kein Wunder wenn sie Schwierigkeiten haben neue zu finden..
PS: und keine Frauen weit und breit zu finden sind..

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