Die Kunst, einen Kaninchenstall zu bauen

Nicht, dass ich etwa die Krise weiter heraufbeschwören möchte. Ein bisschen Vorsorge, ein bisschen mehr Autarkie, ein bisschen mehr Nachdenken, was mir persönlich wichtig ist, das sind halt schon Sächelchen, die mich beschäftigen. Ich selber habe über die Ostertage ein bisschen aufgerüstet. Mir mit handwerklicher Hilfe von nebenan einen Kaninchenstall (s. Bild) mit grosszügigem Auslauf (folgt demnächst) gebaut. Nächstens werde ich mir noch ein paar Hühner zulegen, die uns mit frischen Eiern versorgen werden. Dann hab' ich noch zusätzlich gegen 100 qm bisherige Rasenfläche in wertvolles Anbauland - Gemüse, Kartoffeln - verwandelt. Ein Nachbar von uns macht derzeit gerade Gegenteiliges. Er lässt sich für sein Auto einen mächtigen Carport bauen und braucht dazu etwa die Fläche, die ich für den zusätzlichen Anbau von Lebensmitteln freigemacht habe. Wir haben übrigens bereits im letzten Jahr unser Auto beerdigt. Das spart ungemein Kosten. Mit Fahrrad und Anhänger kann ich allemal Kleintransporte im Nahbereich durchführen. Und mit dem Zug ist es mir sowieso lieber zu reisen.
Es macht wirklich Spass, bodenständiger zu leben. Krise hin, Krise her.





2 Kommentare:
Toll, lieber Hanspeter, da bist du voll im Trend:
Auch die neue First Lady der USA, die bodenständige Michelle Obama, hat einen Gemüsegarten angelegt ;-)
Es müssten viel mehr Leute ihr Auto verkaufen und aufs Fahrrad umsteigen.
So wie du.
Ich habe auch kein Auto. Ich fahre nur mit meiner guten alten Dampflokomotive Emma durch die Welt.
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