Freitag, 5. Juni 2009

Geld und Geist

Da bin ich heute ganz zufällig auf eine Website eines sonderbaren Menschen gestossen:

"... Einsicht, lautete die übereinstimmende Antwort. Einsicht in die wahre Natur von Geld und Geist. Denn, nicht wahr, es müsste doch spätestens mit der Finanzkrise die Einsicht wachsen,dass Geld eben gerade nicht "the real thing" sei, sondern ein reines Symbol und damit eindeutig zur geistigen Sphäre gehörig. Was sich nicht nur darin äussere, dass Geld grösstenteils nur noch in Form von abstrakten Computerdaten existiert. Geldkreisläufe funktionierten zudem ja nur auf der Basis von Vertrauen, dass etwas so abstraktes und damit wertloses wie Geld dereinst wieder in reale Werte umgetauscht werden könne. Die Finanzkrise sei ja genau dann richtig in Fahrt gekommen, als sich die Banken gegenseitig nicht mehr vertrauten. Knapp sei nicht Geld gewesen, sondern Vertrauen, womit doch nun wirklich dem Letzten klar geworden sei, dass die Finanzwirtschaft – wie der ganze Rest von Wirtschaft und Gesellschaft – nur dank der Leitwährung Vertrauen funktionieren könne, wofür Geld bestenfalls ein Symbol sei. Und da Vertrauen ein rein geistiger Wert sei, wäre der Wettbewerb zwischen Geld und Geist um die Rolle des bedeutsameren Werts doch nun wirklich ein für allemal entschieden ..."
Wer diese amüsante Geschichte von A bis Z lesen möchte, der klicke einfach H I E R drauf. Viel Vergnügen.

1 Kommentare:

Titus

Sehr schöner dieser Text (wie auch viele andere dort).

Etwas schade, dass keine Kommentar-Möglichkeit besteht...

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