Matthias Hartmann spricht Klartext
Schöner kann man es nicht ausdrücken, doch entsprechenden Widerhall - Zustimmung oder Ablehnung - gibt's dafür nicht im Schweizer-Kultur/Kunst-Kuchen:
"... Statt empirisch vorzugehen, engagiert man teure Unternehmensberater. So hatte ich bei einem anzutreten, um mir das Aktienrecht erklären zu lassen! Dieser Unternehmensberater ist das grösste Arschloch, dem ich je begegnet bin. Weil er für wahnsinnig viel Geld jemandem einen Beruf erklärt, von dem er keine Ahnung hat. Dabei ist die Sache im Grunde doch ganz einfach. Zwei Drittel des Geldes kommen am Schauspielhaus von Stadt und Kanton. Ein Drittel sind die Kasseneinnahmen; wie die zustandekommen, entscheidet einzig und allein das künstlerische Team mit dem Spielplan. Das ist das strategische Geschäft eines Theaters. Bleibt auf der Einnahmenseite für den Verwaltungsrat die Aufgabe, Sponsoren zu suchen – macht er aber nicht. Stattdessen entwickelt er nebulöse Aktivitäten. Und schmeisst zwischendurch immer wieder mal einen Direktor raus ..."Ich habe vor Jahren Ähnliches noch etwas bodenständiger ausgedrückt:
Matthias Hartmann, Interview im Tagesanzeiger
"Das XY-Haus wird vom Stiftungsrat wie ein "Chünggeliverein" (Kaninchenzüchterverein) geführt."Stiftungsrat wie Subventionsgeber waren "not amused".





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