Der Mythos der wehrhaften Schweiz
Mich würde brennend interessieren, was meine LeserInnen zur Lichtfigur Obama HEUTE so meinen. Ich alter Skeptiker habe ihm ja zur Wahl den sinnigen Mackie-Messer-Vierzeiler gewidmet:
Denn die einen sind im DunkelnEr redet vortrefflich und handelt... im Sinne seiner "Gönner" (die im Dunkeln). Scheinbar wird er derzeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten von den beschränkten Bewohnern sogar in Lobliedern besungen und die Mainstreammedien stellen jede Kritik an seiner Person als Rassismus hin. So wurde es mir jedenfalls kolportiert. Weiss da jemand mehr?
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.
Wir SchweizerInnen haben es da eindeutig besser. Wir wissen um die Unfähigkeit unseres Bundesrates. Wir sind jedoch äusserst nachsichtig mit ihm, weil wir es schon selber richten werden, wenn's wirklich darauf ankommt. Oder bin ich jetzt wieder einem Mythos aufgesessen?





3 Kommentare:
Bevor man Barack Obama beurteilt, muss die Frage beantwortet werden, was beurteilt werden kann und was nicht.
Barack Obama ist kein Gott, er kann weder den Lauf der Sonne ändern noch die Gestirne aufhalten.
Auf den Gang der Weltpolitik hat er keinen Einfluss. Die Machtkonstellationen werden von Kräften bestimmt, die ihre Ziele nach übergeordnet Kriterien bestimmen.
Was er im Kleinen bewirkt hat, ist bemerkenswert. Er hat die Folter, die sein Vorgänger eingeführt hat, wieder abgeschafft und geht mit gutem Beispiel in der freiwilligen Sozialarbeit voran.
Meiner Meinung nach, ist Barack Obamas Job der eines Kosmetikers. Es werden keine Kriege mehr geführt, nur noch verdeckte Operationen mit Geheimagenten und Söldner. Alles wird umgetauft, (neues Branding) und ins Positive gekehrt
Er hört allen zu und geht auf die Leute ein. Seine Show beherrscht er perfekt.
Es ist noch zu früh, um seine Leistung zu beurteilen. Wenn er es schafft, den Krieg mit dem Iran und Nordkorea zu vermeiden und im Inland die Gesundheitsreform zu vollenden, dann ist sein Leistungsausweis perfekt. Schafft er es im Vorbeigehen das Klima zu retten, dann rückt er in den Olymp zu Abraham Lincoln auf.
Helmut Schmid hat gesagt, dass kein Präsident vor Barack Obama so ein beschiessens Erbe wie er antreten muss. Ich meine seine Leistung kann erst in der Rückschau bewertet werden.
Sonst halte ich es wie Friedrich Schiller im Wilhelm Tell und sage: „Vom sicheren Port da lässt es sich gemächlich raten“.
Obama zu kritisieren fehlt mir die Objektivität der Mainstream Medien.
Was ich jedoch aus unabhängiger Quelle erfahre, ich habe 3 Jahre da gelebt, lässt hoffen.
Die USA sind eines der konservativsten, aber auch der unerentwickelsten Länder der Erde. Trotz Kapitalismus, einigen Eliteunis und einiger Grossunternehmen.
Die Masse ist unterbelichtet und noch schlecht gebildet und hat keine Soziale Sicherheit (Krankenkasse, Sozialversicherung).
Demzufolge macht Obama seine Sache sehr gut, trotz des starken Republikanischen und Jüdischen Kapitals, also fast unüberwindlicher Hindernisse. Und die Lobbyisten sich sehr sehr gut vernetzt (noch besser als bei uns!)!
Was unsere Schweizer Magistraten betrifft, so sind fast alle Unfähig und der Souverän wird von den Mainstream Medien zu stark manipuliert.
Ein Freund von mir sagte vor Jahren: Die Schweiz ist die am besten organisierte Diktatur der Welt.
Die Geschichte wird ihm Recht geben.
@antoine und @dan: Danke für die profunden Beiträge. Da ich (leider`) den sog. "Mächtigen", vor allem den Hintertanen, nicht über den Weg traue, freut es mich schon, wenn eine "Lichtgestalt" wenigstens ein klitzekleines Etwas bewegen konnte. In der Schweiz wird's wohl kaum eine freiwillige Bewegung geben. Also nochmals: Herzlichen Dank.
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