Donnerstag, 31. Dezember 2009

Das Jahr grosser Veränderungen


Foto gefunden auf pixdaus.com


2009 legt sich seufzend ins Grab. Wohl die Wenigsten werden ihm gross nachweinen. Es war ein Zwischenjahr - ohne grosse Lichtblicke. 2010 klopft bereits zögerlich an die Tür und begehrt Einlass. Es kündet sich als das Jahr der grossen Veränderungen an. Die herrschende Machtelite versucht nochmals verzweifelt, den unaufhaltsamen Gang der irdischen Dinge aufzuhalten. Versucht mit aller Macht, die Völker Nationen dieser Erde noch mehr auszupressen. Die Ernte der "Schweinegrippe" ist eingefahren, die Klimasteuer und der Handel mit entsprechenden Papieren gestaltet sich noch etwas harzig, Jemen wird demnächst wohl "demokratisiert". Derweil die offizielle Schweiz noch fein säuberlich den Dreck unter den Teppich kehrt, reiben sich immer mehr Menschen verwundert die Augen. Verstehen langsam, dass sie in diesem Spiel lediglich Manövriermasse und Melkvieh für eine Ideologie namens Kapitalismus (Debitismus) sind.
Die globalen Konzerne wollen die Kommerzialisierung unserer Ernten, unseres Trinkwassers, unserer Atemluft und unserer Träume durchsetzen.
Arundhati Roy, indische Schriststellerin
Man könnte ihn auch als dumpfsten Materialismus bezeichnen, der als einzigen Sinn das Mehr erheischt. Ein Materialismus, der unbarmherzig alles einsaugt, was ihm Profit verspricht. Der dafür Tod und Elend vieler Menschen (der ganzen Menschheit?) in Kauf nimmt.
Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.
Mahatma Gandhi
Erinnern wir uns wieder daran, dass wir in einer polaren Welt leben. Auch der Materialismus hat demnach sein Gegenstück: Die Spiritualität, welche jedoch von den Weltreligionen vereinnahmt worden ist und mit grosser Macht verwaltet wird. Spiritualität lässt sich jedoch nicht verwalten, nicht in ein enges dogmatisches Korsett zwängen. Spiritualität dringt nur beim Einzelnen durch, ist und kann NIE Massenphänomen sein. Sie ist das feine Sehnen nach dem Unaussprechlichen. Manchmal ist sie auch schmerzliche Leere, die weder durch Konsum noch Geld gefüllt werden kann. Sie kann für uns leiser Weckruf aus unserem hypnotischen Schlaf sein, denn. sie möchte in uns die stärkste Macht der Welt erwecken:
Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
Mahatma Gandhi
Ja, 2010 wird ein Jahr der grossen Veränderung sein. Obwohl die alte Machtelite alles daran setzen wird, ihre Pfründe nicht nur zu behalten, sondern weiter auszubauen, zeigt ihr System bereits bedenkliche Risse. Wer immer noch auf dieses System schwört, wird sich wohl im 2010 verwundert die Augen reiben. Undenkbare Ereignisse könnten nämlich eintreten und es wird an uns selbst liegen, wie wir diese interessanten Zeiten erleben und für uns gestalten werden:
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt
Mahatma Gandhi
In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Bloglesern/-leserinnen ein trotz oder dank grosser Veränderungen glückliches 2010!

1 Kommentare:

Hausfrau Hanna

Das sind ja (beinahe) Worte prophetischen Ausmasses,
lieber Hanspeter!
Ich wünsche dir ein gutes Unterwegssein und Vorwärtsgehen durch alle Tage des soeben begonnenen Jahres 2010 -
und ganz traditionell Gesundheit, Zufriedenheit und die kleine Prise Glück bei allem, was du tust :)
Ganz herzlich
Hausfrau Hanna

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