Medienvielfalt, Teil I
Ach, ach, ach... früher war alles so einfach, so nett überschaubar. Zum Beispiel im engen Waldenburgertal, wo ich aufgewachsen bin. Man informierte sich im hauseigenen Käsblättli - Basellandschaftlichn Zeitung (bürgerlich), Landschäftler (moderat links), Basler Nationalzeitung (Linksliberal), Basler Volksblatt (die Kahtolischen), Basler Nachrichten (ohne Baselbieter), Basler AZ (für ganz Linke)- und zur Abrundung gab's noch verschiedene Anzeiger, das Gelbe Heft, das Meyer's Modeblatt und den Alphorn-Kalender. Niemand vermisste damals die Onlinewelt und die Gratis-Postillen. Für die Pflege des eigenen Weltbildes - es reichte höchstens bis nach Liestal, wo die "chaiben Höcheren" sassen - genügte das vollkommen.
- Fortsetzung folgt, u.a. mit der Exklusiv-Enthüllung "Uhrenfirma muss klein beigeben". In den Hauptrollen: Ein Uhren-Direktor, der junge und schlaue Bodeständix, ein nicht ganz unbekannter Medienmann und eine ganz linke Zeitung.





2 Kommentare:
Da bin ich mal gespannt!
Ich kenn das Tal...
Wenn ich Waldenburg höre, dann denke automatisch an den Thommen Höhenmeter.
Obwohl ich ein landwirtschaftliches Lehrjahr in Reigoldswil gemacht habe, habe ich nichts vom Nachbartal mit bekommen. Dank Deiner Aufklärung wird sich dies schnelle ändern ;-)
Für mich ist Abfahrt vom Hauenstein mit Velo nach Liestal immer noch eine der schönsten „Passabfahrten“, die ich in der Schweiz kenne.
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