Samstag, 26. Dezember 2009

S'isch, wie's isch...

(es ist, wie es ist) meint Rees Gwerder am Schluss dieses Trailers (s. unten) zum Film UR-Musig, den der Filmer, Musiker und Musikproduzent Cyrill Schläpfer anfangs der 90er Jahre gedreht hat. Der Film ist den kantigen, queren Grinden aus dem Muotathal und dem Appenzeller Land gewidmet. Urchig tönt die UR-Musig beim ersten Hören, bei aufmerksamem Lauschen schwingen auch die traurigen Töne mit: "Der Blues der Berge".

Gerade jetzt in der Altjahreszeit tut es ausserordentlich gut, diesen "Alpenblues" reinzuziehen und darauf zu achten, was innerlich mit einem geschieht. Diese Bilder, diese Töne - zum Beispiel das wilde, kehlige Johlen der Innerschweizer Bergbauern - lässt uns unserer eigenen "Wildheit" in uns begegnen. Ich liebe diesen Film, der in eindrücklichen Bildern und Tondokumenten uns für einen kurzen Moment zurückführen kann in eine Ursprünglichkeit, wie wir sie seit unserer Kindheit wohl nicht mehr erfahren haben. Es ist die Art "Volkskultur", welche unsere "Elite" nicht schätzt (weshalb wohl?), mir ist sie innere Heimat.

Den Film UR-Musig kann man als DVD oder VHS-Video direkt auf der Website von Cyrill Schläpfer kaufen: HIER


1 Kommentare:

Titus

Wahrlich ein schöner Film - gemäss Trailer.

Was er jedoch nicht rüberbringen kann, weil die Technik noch nicht so weit ist (aber wer weiss, vielleicht ist es ja bald soweit), ist der Geruch, der hinter den Bildern steckt: Die frische, warme Sommerluft an sich, der würzige Geruch der Wiesen und des Heus, der typische Stallgeruch usw...

Wenn doch die Arbeit nur nicht so beschwerlich wäre... (und die Sommer nicht so kurz)

Copyright 2007- : BodeständiX

Template 'CoolingFall' by Ourblogtemplates.com