Melodien für Milliarden
Krisenzeiten sind IMMER gut für die Kunst. Musst' Dir unbedingt Zeit nehmen und anschauen:
...denn Wurzeln verleihen Flügel
Krisenzeiten sind IMMER gut für die Kunst. Musst' Dir unbedingt Zeit nehmen und anschauen:
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Künstliches
Kennst Du das unangenehme Gefühl, NIE zu genügen?
Du hast vielleicht eben ein Projekt abgeschlossen, doch innerlich treibt's Dich weiter. Du denkst an all' die unerledigten Arbeiten, die auf Dich warten. Oder vielleicht hast Du gerade die monatlichen Einzahlungen getätigt. Nichts steht mehr an, doch Dich bedrücken gleichwohl Sorgen. Ob es noch reichen wird, die Steuern im nächsten Monat auf einmal zu bezahlen?
Wir erleben uns als Getriebene im Hamsterrad des Alltags.
Immer dieses bohrende Gefühl des ZUWENIG. Wir gehen zum Guru, zum "Meister des erfolgreichen Lebens". Doch auch diese "Meister" leiden wohl am Selbigen. Fühlen sie sich unbeobachtet, also ausserhalb der Bühnenscheinwerfer, kannst Du auch bei Ihnen die gleiche Unrast erspüren. Immer auf dem Sprung nach Mehr, welches das nagende Zuwenig überdecken soll.
Woran es wohl liegen mag, dieses Gefühl des Unvollkommenen? Dieses ewige Schuldbewusstsein? Dieses Lechzen nach Erfüllung einer URSCHULD?
Gibt's denn diese Urschuld überhaupt? Ausser in der BIBEL und im KAPITALISMUS?
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Hochwertiges, Zeitgeistiges
In jüngeren Jahren habe ich den Jakob Bührer gelesen. Ein Schriftsteller eigenartiger Prägung, dessen Worte aktueller denn je sind. Ich selbst habe immer noch zwei, drei Bände griffbereit - zum Beispiel "Man kann nicht".
Textauszug:
"Benito steht neben dem Wagenführer. Der wirft ihm, während er den Messinghebel dreht, unruhige Blicke zu. Der Bursche da ist so bleich. Kann sein, es wird ihm gleich übel werden. Aber Tosio starrt auf die kleinen Tropfen, die gegen das fahrende Tramfenster regnen. Draussen hört manchmal die Häuserzeile plötzlich auf. Fängt ebenso unvermittelt wieder an. Manchmal knallt eine Tafel aus den Zwischenräumen: Bauland zu verkaufen. Manchmal rennen auch Baugerüste vorüber. Aber man baut nicht. Man streikt. Seit Wochen. Seit Monaten. Man arbeitet nicht. Man schlägt sich tot. Um fünf Uhr früh ist Benito hinten auf Mächlers Motorvelo auf die Rossweid gefahren. Streikposten!"
Mich schaudert's.
Jakob Bührer, der im Alter von 93 Jahren am 22. November 1975 im Tessin gestorben ist, hat an die vierzig Werke geschrieben. Sein Name war schon zu Lebzeiten Legende - ein Mann des Volkes, ein Kämpfer für den Sozialismus (Anmerkung HpG: Ich persönlich verehre keine 'ISMEN' mehr). Gelobt und angefeindet wurde er um seiner Haltung willen. Ein eiserner Schädel, ein Mann, der unermüdlich seine Existenz aufs Spiel setzte, wenn es um seine Wahrheit ging.
Wo sind die Bührers heute?
von BodeständiX 2 Kommentare
Themen: Politisches, Traditionelles
Ich habe auf Zappadong ein bisschen herumgeblödelt. Ich verstehe Zappadong - sehr gut. Ich verstehe auch die andere Seite - sehr gut. Ich selber habe schon einige Monate in der untersten Schublade der Wirtschaftswelt gearbeitet. Das war zwar in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber es war auch damals schon schrecklich. Ich als Neuling in einer Schicht in der chemischen Industrie wurde argwöhnisch beaugapfelt. Ich hatte keine Arbeitskollegen. Nur Konkurrenz. Alle waren darauf aus, in den Status des "Monatslohn-Empfängers" aufzusteigen. Es war schrecklich - die Hölle. Harte Arbeit. Viel Schweiss. Schimpftiraden der "Chefs". Ich fühlte mich weniger als ein Sklave. Die Mittags- bzw. Verpflegungszeit (3-Schichten-Betrieb) war knappe 30 Minuten. Ich verzehrte mein schnell eingekauftes "Gnagi". Dann ging's weiter. Schweissperlen. Frust und Zorn. Ich wusste schon damals, dass ich nur so lange Bestand haben werde, wie die Konjunktur gut sein wird.
Und heute? Heute ist alles viel schlimmer. Jeder misstraut dem Anderen. Es herrscht das nackte Überlebensprinzip. Hier in der untersten Schublade der Wirtschaftswelt weiss es der Allerletzte: Ich bin nur ein klitzekleines Schräubchen im Getriebe. Deshalb auch die grosse Angst vor der Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien.
Viele haben zuhause eine Familie. Die Krankenkassenprämien drücken - damals von der Pharmalobby unter gütiger Führung des mütterlichen Ruthli eingeführt. Die Steuer- und Gebührenlast ist für viele nicht mehr zu bewältigen. "Und da sollen die Schweizer Arbeitstore noch weiter geöffnet werden?" fragen sich die "Büezer" und blicken sorgenvoll nach Island: "Wird die Schweiz Island denächst folgen?"
von BodeständiX 6 Kommentare
Themen: Politisches, Zeitgeistiges
Wie heisst das neue Lieblingslied der Topbanker?
"My Boni Are Over the Ocean"
von BodeständiX 2 Kommentare
Themen: Zeitgeistiges
Ja, das gibt es tatsächlich, dass Hausfrau Hanna deprimiert und uninspiriert ist, sich zentnerschwer fühlt und ihr Alltags- und Berufsleben aus der Balance gerät. So wie vorgestern! Nichts der sonst so wirksamen Strategien und Ablenkungsmanöver wollte nützen.
Es war ein schöner Wintertag. Und so ging Hausfrau Hanna nach draussen. Sie wanderte dem Fluss entlang. Das langsame Vorbeiströmen des Wassers hatte etwas Beruhigendes, und die Weite des Flusslaufes liess sie durchatmen und aufatmen. Ihr Blick wurde heller und klarer, und allmählich fand sie zurück zur Stille in sich. Sie lehnte sich an ein Geländer, stand lange Zeit nur da und schaute den vielen Möwen zu. Schreiend jagten diese hintereinander her, stoben wieder auseinander, flogen dicht über die Wasseroberfläche, bis sie sich nach vielen Flügelschlägen und einem endlos scheinenden Landeanflug aufs Wasser setzten. Gemütlich und bequem sassen sie da, liessen sich vom Wasser tragen, mitziehen und schaukeln. Minutenlang. Bis sie sich wieder leicht und flink in die Luft erhoben und ihre Flugkünste und Aktivitäten von neuem begannen.
- nicht das Verschlingen der Tafel Villars-Schokolade (das ist die mit den vielen Haselnüssen und einem wunderschönen Edelweiss auf jedem der sagenhaft grossen und dicken Plättchen), die immer als Notvorrat zwischen dem Zucker und den Teigwaren vorhanden ist.
- nicht das Lesen des dünnen Taschenbuches, in dem die Autorin - eine ehemalige Nonne – auf humorvolle und zugleich tiefgründige Art zeigt, dass niemand dazu bestimmt ist, unglücklich, deprimiert oder gelangweilt zu sein.
- nicht das Anschauen des youtube-Filmleins, das den neuen Präsidenten der USA zärtlich und sinnlich tanzend mit seiner Frau zeigte.
- nicht das Ausräumen des Geschirrs und das anschliessend pingeligpeinlichgenaue Putzen der Schäfte.
von Hausfrau Hanna 0 Kommentare
Themen: Hausfrau Hanna erzählt
In Zeiten, wo's eindeutig bergab geht, werden gerne VT's (Verschwörungstheorien) herumgereicht. Da gibt es nix an Platt- und Dummheiten, um als VT gegen UNS arme SHEEPLES herzuhalten. Zugegeben: Ich bin hie und da auch tapfer durch diesen Sumpf geirrt. Hab' mir dann die verdreckten Kleider abgeklopft und bin zu einem überaus ernüchternden Ergebnis gekommen:
Wir leben in einer (unbewussten, sich daher aufschaukelnden) "Verschwörung" des vollsaftigen Idiotismus.Ob diese Erkenntnis allerdings tröstlicher ist???
Zitat: Dr. Paul C. Martin
von BodeständiX 2 Kommentare
Themen: Zeitgeistiges
Die Kunst zum Volk, das Volk zur Kunst bringen? Kultur vermitteln? Gar die Menschen zur Kunst(-rezeption und/oder -ausübung) erziehen? Diese Frage stellt sich der Blogbetreiber von Wir Hyperboreer und kommt zur stimmigen Feststellung:
Kunstausstellungen, in die man das Volk holt, sind mir, ehrlich gesagt, suspekt.Unsere Spassgesellschaft hat jüngst die letzten Krümel von Kultur aufgefressen - unter "kundiger" Führung von eventmarketingverblödeten "Spass-Managern". Parallelen zu anderen "Wirtschaftszweigen" tun sich da auf.
Ich selbst wallfahre dorthin, eben wegen der 'echten' Kunst, die übrigens so selten ist, wie die Perle in der Muschel. Ich möchte mich dabei nicht ablenken lassen. Ich möchte SEHEN, Kunst EMPFINDEN können - ohne störende Nebengeräusche.
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Hochwertiges, Künstliches
Es gibt Zeiten, - insbesondere, wenn's wieder vernehmlich im globalen Gebälke ächzt und stöhnt - dann werde ich sichtlich melancholisch-philosophisch. Und schwupps:
"Die Menschen werden geboren, die Menschen sterben und die Zeit dazwischen verbringen sie mit dem Tragen von Digitaluhren.(War das jetzt der Konfuzius oder der Hayek???)
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Traditionelles
Zur gestrigen pompösen Obama-Weihefeier für 170 Mio USD:
Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet,
von den Tatsachen, die ihnen missfallen,
wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern.
Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr.
Der, der sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer.
Gustav Le Bon
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Hochwertiges, Zeitgeistiges
Hast Du mitbekommen, dass heute das "Jahr der Kreativität und Innovation" eröffnet wurde:"... 2009 ist für die Europäische Union das «Jahr der Kreativität und Innovation». Es wird dieser Tage (am Dienstag, 20. Januar, um genau zu sein), künstlerisch offiziell eröffnet. Nun da sich die ökonomische Krise verstärkt, bildeten Kreativität und Innovation den Schlüssel zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, erklärt die offizielle Webseite des Jahres (create2009.europa.eu) ..."
Die Schweiz steht natürlich abseits. Kreativität? Was ist das? Kostet sicher nur!!! Deshalb bitte HIER weiterlesen.
PS: Dass ich persönlich nicht so auf verordnete "Kreatitivät und Innovation" stehe, dürfte wohl meinen BlogleserInnen bekannt sein.
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Hochwertiges
Ich habe mich ja mehrmals schon darüber gewundert, wie die deutschsprachige Kulturszene die Zeichen der Zeit ignoriert. In einem Kommentar zu einem entsprechenden Beitrag auf Kulturmanagement
meinte eine Kommentatorin doch tatsächlich:“2009 is going to be a bloodbath.” (die Holzmedien betreffend)
Hoffen wir, dass wir das vom Kunst- und Kulturbereich nicht behaupten müssen. Weder 2009 noch später. Nicht weil ich glaube, dass der Kelch am Kunst- und Kulturbereich vorübergeht, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass sich der Wandel auch aktiv gestalten lässt, ohne Blutbad.
"... Institutionen sterben nicht so schnell. Sie leben länger, als manch einer denkt. Immerhin haben sie das Überleben zumeist schon mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte geübt.
Ich bin überzeugt davon, dass auch die ‘traditionellen’ Organisationen den Wandel schaffen und sowohl den Umgang mit der Finanzkrise als auch mit dem Internet bewältigen werden ..."
Bürger sollen über horrende Gebührenerhöhung die Zinslast abtragenDie Kunst- und Kulturszene träumt weiter... Will mal schauen, wie sich die wackeren KulturverwalterInnen in den nächsten Monaten so schlagen werden.
"... Auch beim Personal soll kräftig hingelangt werden. Den Abbau von 750 Stellen schlägt B. vor, davon allein 110 im Kulturbereich mit Theater und Orchester. Und auch nach den ersten beiden Paketen mit insgesamt 135 Mio. Euro Sparpotenzial sieht der Mentor dem Vernehmen nach das Ende des Sparen noch nicht gekommen ..."
Link: Der Westen
Kalifornien ist PLEITE!!!
Der grösste Bundesstaat der USA kann keine Steuerguthaben mehr zurückerstatten. Kann Mitarbeiter nicht mehr bezahlen.
Link: Los Angeles Times
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Förderkratisches
Frau unkultur hat heute einen Beitrag über "Degenerierte Kultur" verfasst: HIER. Passend dazu habe ich aus dem weltweiten Netz folgendes Kulturmodell herausgefischt (Verfasser: Bbouvier aus dem "Gelben Forum"):
"... Basis jeglich stimmig geordneter Gemeinschaft sind Ideale und Werte. In grösseren Gemeinschaften bildet sich daraus langsam eine eigene Kultur mit "eigener" Kunst, "eigenen" Idealen, Sitten, Verhaltensnormen, - et cetera. Diese erste Epoche ist weitgehend ständisch.Quizfrage: In welcher Zeitepoche stecken wir derzeit, wenn wir obiges Modell berücksichtigen???
Nach vollendeter, feiner Ausformung der seelisch empfundenen Werte, die sich in den drei Künsten wiederspiegeln, setzt die Epoche der (rationalen) Zivilisation ein.
Und diese Epoche ist bestimmt und definiert durch Geldherrschaft und Technik, durch Mega-Metropolen und Stadtvermassung, durch völligen Wertevelust. Sie ist rational, zweckorientiert und bar jeder wirklichen Kunst. Sie ist kulturlos. Die Intelligenz des Bauernstandes ist abgewandert in die Städte, dort verplattet und kümmert sich bestenfalls noch um die richtige Mülltrennung des Nachbarn.
Die Repräsentanten der Republiken karikieren das vergangene Königtum, indem sie deren äussere Form nachäffen: Republiken sind die leeren Leichenhüllen der vergangenen Monarchien!
Bar sittlicher Klammern und im innersten Kern verwurzelter Werte sind deren Bewohner nur noch Spielball der Hochfinanz. Maßstab für Ansehen und Wert eines Menschen ist die Höhe des beim Tode hinterlassenen, verwursteten Müllberges ..."
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Hochwertiges, Zeitgeistiges
...und damit es auch die allerletzten Gutgläubigen und Abo-Zahler begreifen:
"... Im Grundgesetz stehen wunderschöne Bestimmungen über die Freiheit der Presse. Wie so häufig, ist die Verfassungswirklichkeit ganz anders als die geschriebene Verfassung.
Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
Journalisten, die diese Meinung teilen, finden sie immer. Ich kenne in der Bundesrepublik keinen Kollegen, der sich oder seine Meinung verkauft hätte. Aber wer nun anders denkt, hat der nicht auch das Recht, seine Meinung auszudrücken? Die Verfassung gibt ihm das Recht, die ökonomische Wirklichkeit zerstört es.
Frei ist, wer reich ist.
Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Paul Sethe. Aber richtig ist es trotzdem.
Und da Journalisten nicht reich sind, sind sie auch nicht frei ..."
Paul Sethe, (ehemaliger) Herausgeber und Mitgründer der FAZ
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Hochwertiges
In der Schweiz gibt's ca. 800 Jodlerklubs und deshalb braucht's auch einige hundert Dirigenten. Die meisten davon dirigieren mehr als einen Jodlerklub. Der Verband bildet Dirigenten aus, doch die Nachfrage ist grösser als das aktuelle Angebot. Das heisst: Dirigenten werden händeringend gesucht. Die Verdienstmöglichkeiten sind auch nicht ohne. Pro Jahr werden da zwischen CHF 6'000.00 bis CHF 10'00.00 (bei einer Belastung von durchschnittlich 50 bis 80 Probebesuchen und Auftritten) an ausgebildete Dirigenten ausbezahlt.
Da hab' ich doch kürzlich ein interessantes Gespräch mit einem klassisch ausgebildeten Sänger (Bariton) und Chorleiter gehabt. Der kann momentan nicht von Engagements leben und sucht händeringend nach zusätzlichen Einnahmen. Er trägt sich deshalb mit der Absicht, Taxi zu fahren, um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten. Davon habe ich ihm abgeraten. Zu wenig Verdienst. Zu hohe zeitliche Belastung.
Ich habe ihn dann gefragt, weshalb er nicht einen Jodlerklub dirigieren würde. Er sei doch ausgebildeter Chorleiter. Zuerst ungläubiges Staunen. Dann, als ich ihm davon erzählte, wie viele Jodlerklubs händeringend einen Dirigenten suchen, konnte er sich schon ein bisschen mehr erwärmen. Dann lieferte ich ihm noch Notenmaterial und beim zweiten Gespräch zeigte er sich bass erstaunt, dass Jodlerklubs solch' "schwieriges Zeugs" überhaupt singen können. Lächelnd machte ich ihn darauf aufmerksam, dass die Jodler eben überaus diszipliniert probten. Ohne Pause. Auch registerweise. Auch einzeln. Und überhaupt: Einem Chorleiter sollte es doch keine Schwierigkeiten bereiten, sich innert nützlicher Frist ins Geheimnis der Jodelkunst einzulassen. Eine weitere Spezialität gibt's noch zu beachten: Der Dirigent (es dürfen auch Frauen sein) singt bei den Auftritten immer mit. Bei Auftritten steht nämlich der Dirigent nicht vor dem Chor, sondern ist Bestandteil des Chors!
Der Opernsänger und Chorleiter ist ziemlich nachdenklich geworden und ich bin mir sicher, dass er sich bald einen oder zwei Jodlerklubs aussuchen wird.
PS: Die Jodler sind übrigens gar nicht so "hinterwäldlerisch" wie es gerne kolportiert wird. Ich bin ja auch einer!
von BodeständiX 2 Kommentare
Irgendwo im weltweiten Netz herausgefischt:
Politiker sind verlogen, sonst hätten sie doch einen anständigen Beruf
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Politisches
Um all' die vielen bösen Geister zu vertreiben, die unser Hirn vernebeln, unseren Geldsäckel leeren und unser Vorsorgekapital verspekulieren, hätte die Schweiz ein probates Mittelchen. Es existiert da nämlich ein wundersamer Brauch, noch fleissig ausgeübt in der Innerschweiz, im Berner Oberland und im Appenzellischen: Das Trychle oder Schelleschöttle (in Appenzell). Ich selber hatte mehrmals das Vergnügen, mich daran zu beteiligen. Nicht lediglich als passiver Zuschauer, sondern als aktiver Trychler. Ich kann Euch sagen: Das fährt so richtig ein. Da fällst du nullkommanix in Trance und vergisst für Augenblicke den globalen Spuk:
Siehe dazu auch den Beitrag auf Blogwiese: Hat da jemand beim „Streicheln“ das „S“ vergessen? — Was sind Treicheln
von BodeständiX 2 Kommentare
Themen: Traditionelles
Das neue Jahr fängt ja gut an. Wieder hat's nämlich einen Bankster ins Bett gelegt. Diesmal ist's unser Onkel Joe. Da müssen wohl unglaubliche "Spiele" hinter den goldenen Toren abgehen. Ja, ja... Gott Mammon ist ein äusserst strenger Herrgott. Der verzeiht nix. Dessen Rachsucht ist fürchterlich...
Da kommt mir der schöne Song von Karat (besser bekannt geworden durch Peter Maffay) "Über sieben Brücken musst Du gehn" mit der sinnigen Textzeile
"Woran glaubst Du? Welchem Herrn dienst Du?"
in den Sinn:
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Zeitgeistiges
Hab' ich es doch geahnt: Die gleichen Täter, die 9/11 machten, stecken auch hinter der Finanzkrise! Und wir Schweizer meinten doch, das sei der Ospel gewesen (Finanzkrise). Asche über unsere Häupter. Hier der aufsehenerregende Artikel im SPON.
Herrgottnochmal: Für wie blöd halten DIE uns eigentlich?
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Politisches
Vor langer Zeit habe ich mich auf diesem Blog mehrmals über die wuchernde Bürokratie (Über das Wesen der Bürokratie) geäussert, habe dabei auch die globalisierte Managerkaste nicht verschont (Ein weiterer Bürokrat: Der Manager) und muss heute feststellen, dass nicht nur ein Kernchen, sondern ein gar gut betoniertes Fundament Wahrheit in den von mir verfassten Postings dahintersteckt. Auch die FAZ kommt - sehr spät allerdings - zu ähnlichen Einsichten: Die Einheitsmanager.
Das gute alte Hausrezept gegen wuchernde Bürokratie (und Bürokraten/Bürokratinnen) heisst übrigens: Kreativität (Über den Wert wahrer Kulturarbeit) und genau die vermisse ich heute in der "Kreativbranche" schmerzlichst. Es gäbe doch so viel Material in jetzigen Zeiten für die sog. "Kreativelite". Doch die schweigt (Die unglaubliche Passivität der Schweizer Kulturszene) bzw. macht im förderungsverträglichen Kunst- und Kultur-Mainstream weiter. Schade.
Dazu passend folgender Beitrag: Die Mär von der Wissengesellschaft auf Gedankenblitze.
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Themen: Förderkratisches
Mein sonntägliches Morgenritual: Am Frühstückstisch die Sonntagszeitung lesen. Gut, die wird auch immer dünner - nicht nur quantitativ. Doch, was soll's. Gewohnheiten sind halt nur schlecht abzulegen.
Da stoss' ich auf folgende Mitteilung:
Zehn Schritte in den sicheren TodEs gibt sicher Argumente für wie auch gegen die Selbsttötungshilfe (Mord ist mir da eindeutig zu hoch gegriffen!). Da bin ich nicht vorgespurt, wobei ich aus eigener Erfahrung weiss, wie belastend eine solche Selbsttötung für nahe Verwandte sein kann. In meinen ersten Berufsjahren "durfte" ich nämlich als Erbschaftsamt-Mitarbeiter einige Suizidfälle behandeln - vor Ort.
Exit-Werbung für Suizid-Fibel entrüstet Experten
Exit, die grösste Sterbehilfeorganisation der Schweiz, rührt die Werbetrommel für einen umstrittenen Suizid-Leitfaden. Im Vereinsheft, das letzte Woche an 50'000 Exit-Mitglieder verschickt wurde, wirbt die Vereinigung für die Rezeptsammlung eines Holländers zur medikamentösen Selbsttötung... usw.
Wir sind eine Dienstleistungsunternehmung für Projekt- und Managementunterstützung mit Schwerpunkten in den Bereichen Bildung und Gesundheitswesen inklusive Personalberatung.Gemäss eigenen Angaben hat diese Frau als Projektleiterin „Einführung Soziale Lehre“ und „Einführung Fachangestellte Gesundheit für Erwachsene“ im Auftrag der Erziehungsdirektion des Kantons Bern gewirkt. Interessant, da ist also eine aktive Exit-Frau (vor ihrem Präsidium war sie noch Vorstandsmitglied) an der Ausarbeitung eines neuen Pflegeberufsbildes beteiligt. Ein äusserst diffiziler Bereich, wenn man bedenkt, dass die Fage's (so die Kurzbezeichnung dieser Fachangestellten) auch gerne in der Altenpflege eingesetzt werden, weil sie günstiger sind als Pflegefachpersonen.
"Betrieb eines Verlagsunternehmens und einer Buchhandlung für Bücher, Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse, in erster Linie verlegerische Betreuung des Lehrwerks von Bô Yin Râ und der damit im Zusammenhang stehenden Werke"Wer ist nun dieser Bô Yin Râ? Da gibt uns Wikipedia Auskunft. Dieser Bô Yin Râ war also ein "Meister", welcher laut Selbstdeklaration als einziger Europäer einer geistigen Gemeinschaft (Bruderschaft bzw. "Leuchtende des Urlichts"!!!) angehörte und zu seiner Zeit ein "geistiges Lehrwerk" von über dreissig Büchern verfasste. Zu seiner Zeit war er scheinbar äusserst erfolgreich damit und hatte u.a. auch den Prins Hendrik, 1876 bis 1934, von Nederland in seinem Gefolge (man beachte insbsondere die Foto der Beerdigung von Prins Hendrik ganz unten).
"... Es liegt ein gewisser Trost für die Zurückbleibenden in der Tatsache, daß die allermeisten Morde am eigenen Leben von Menschen begangen werden, deren Bewußtsein im entscheidenden Moment krankhaft umdüstert ist, so daß die furchtbare Verneinungstat in einem Zustand erfolgt, den man wohl als spontan einbrechenden Wahnsinn bezeichnen darf, auch wenn dieser Zustand seit langem vorbereitet wurde, durch ein verantwortungsloses „Spielen” mit dem Gedanken an die Möglichkeit der Leibeszerstörung.Da staun' ich halt schon, dass eine Bildungs- und Pflegeexpertin und Suizidbefürworterin in einem anderen Job Steigbügelhalterin des Gegenteils ist. Das geht in mein einfach gestricktes Weltbild nicht rein. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Mörder und Gemordeter sind zwar in solchem Falle in einer Person „in Erscheinung” gewesen, aber der Mord ist das Werk eines übermächtig gewordenenGedankens, den das Opfer solange mit seinen eigenen Kräften belebte, bis er es zuletzt verschlang. —
In solchem Falle trägt dann der Zerstörer seines Erdenleibes nicht die Verantwortung für den Akt des Mordes, sondern das geistige Gesetz erheischt von ihm Ausgleich für alles verkehrte Denken und Handeln, aus dem zuletzt die Tat im Wahn erwuchs. —
Dieser Ausgleich ist zumeist nur erreichbar durch das Ertragen einer zweiten Einverleibung in den tiermenschlichen Körper auf der Erde.
Es handelt sich hier um einen jener Ausnahmefälle, in denen allein die sogenannte „Reinkarnation” als Möglichkeit in Betracht kommt, während sie bei gesetzesgemäßem Ablauf des irdischen menschlichen Lebens, eben durch den vollzogenen Ablauf, ein für allemal unmöglich wird ..."
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Unkulturelles
Jetzt ist die erst ein Jahr im Amt und schon "Schweizerin des Jahres". Super gewählt. 70 Prozent (die ganze Schweiz, abzüglich dreissig Prozent SVP) zeigte das Wahlbarometer an. Nun gut, die Eveline Widmer-Schlumpf hat ja immerhin die UBS und damit die Schweiz gerettet! Das wissen wir Schweizer VoterInnen halt schon zu schätzen. Dann schrei' ich jetzt mal laut: Forza Eveline und zahl' weiterhin fröhlich meine Billag-Rechnungen.
PS: Der "SwissAward" in der Kategorie Wirtschaft ging übrigens an Nationalbankpräsident Jean-Pierre Roth. Er wurde ausgezeichnet "für sein weitsichtiges und überlegtes Handeln während der weltweiten Finanzkrise"...
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Politisches, Zeitgeistiges
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Schmankerl, Zeitgeistiges
Gute Sachen und noch mehr: Initiative Menschen verdienen IMMER meine vollste Unterstützung. Denn wie ich HIER schon geschrieben habe, braucht unsere heutige Zeit mehr denn je kreative Menschen. Und ein solch' Kreativer im wahrsten Sinne des Wortes ist der Basler Matthyas Jenny. Ich kenn' ihn seit Urzeiten. Damals war ich noch in der altehrwürdigen Literaturkommission des Kantons Basel-Landschaft mit der stimmigen Aufgabe des Protokollierens betraut und hatte auch das - manchmal zweifelhafte - Vergnügen, die Entscheide dieses ehrwürdigen Gremiums - alles feingeistige Germanisten und verschämte Poeten - den Antragsstellern mitzuteilen.
So habe ich damals Matthyas Jenny als Schriftsteller,Verleger, später dann als Initiant von literarischen Projekten - u.a. gründete er 1997 das Basler Literaturfestival, aus dem die Basler Buchmesse «BuchBasel» hervorging - kennengelernt. Er hatte (und hat wohl immer noch) immer klare Vorstellungen und ging (und geht wohl immer noch) deshalb kompromisslos seinen Weg und auch heftigsten Disputen wich er nie (und wird es wohl immer noch) aus. Heute führt er einen überaus feinen Buchladen, betreibt ein Literaturbüro und veranstaltet das Internationales Lyrikfestival Basel. Ach ja, Zoë Jenny ist übrigens seine Tochter.
Hier möchte ich sein aktuellstes Programm - frisch ab E-Mail - einstellen und meine LeserInnen zu einer kleinen oder grösseren Reise nach Basel auffordern. Es lohnt sich. Ganz bestimmt.
Wie gesagt: Frisch ab Presse:
In der Bachletten Buchhandlung:
1. Ab Freitag, 09. Januar 2009 auf Telebasel: Buchtipp aus der Bachletten Buchhandlung – Prominente empfehlen Bücher:
Caroline Rasser empfiehlt im neusten Buchtipp von Telebasel (ab 09. Januar Behind the Scenes http://www.telebasel.ch ) die Stories von Woody Allen “Pure Anarchie” (Kein & Aber Verlag, 32.80). Die Telebasel-Buchtipp-Sendung wird in Zukunft in der Bachletten Buchhandlung an der Bachlettenstrasse 7 aufgezeichnet (zuvor bei Thalia Basel). Das Buch “Pure Anarchie” liegt natürlich in der Bachletten Buchhandlung auf.
2. Jeden Tag ein Gedicht in der Bachletten Buchhandlung:
An der Schaufensterscheibe der Bachletten Buchhandlung können Sie jeden Tag das Tagesgedicht aus dem Lyrikkalender 2009 lesen. Auf Wunsch lese ich Ihnen das Gedicht vor.
3. Zum guten Buch eine gute Weinschokolade: Istvan Akos (Gründer: Unser Bier) hat zusammen mit der Confiserie Brändli eine Weinschokolade kreiert. Zu einem guten Buch auch eine gute Weinschokolade – beides erhältlich in der Bachletten Buchhandlung.
Die Veranstaltungen im Januar und Februar 2009 im Kleinen Literaturhaus, Bachlettenstrasse 7 (im Haus der Bachletten Buchhandlung) mit:
Ruth Weiss, Fritz Hauser, Nathalie Zeindler, Judith Stamm, Dietrich Grönemeyer
Mittwoch, 21. Januar 2009 im Kleinen Literaturhaus
Ruth Weiss: von Holocaust bis Apartheid
Eine Reise in Vergangenheit und Gegenwart
Lesung und Begegnung mit der deutsch-jüdischen südafrikanischen Autorin Ruth Weiss.
Die Journalistin und Schriftstellerin Ruth Weiss, 1924 in einer jüdischen Familie in Fürth geboren, emigrierte 1936 nach Südafrika, wo sie bis 1966 lebte, ehe sie als Bürochefin einer südafrikanischen Zeitung nach Südrhodesien gesandt wurde. Von der weissen Regierung ausgewiesen arbeitete sie danach in England, Zambia, Deutschland sowie im unanhängigen Zimbabwe. Ruth Weiss lebt heute in Deutschland und schreibt politische Romane.
Die Autorin liest aus: Meine Schwester Sara, Roman (dtv), Der Judenweg und aus Memorys Tagebuch (2008 im Trafo-Verlag).
Organisation und Veranstalter: Afrika-Komitee Basel
Zu Gast im Kleinen Literaturhaus an der Bachlettenstrasse 7
Eintritt: CHF 15.00
Reservation: 061 2818133 oder mjenny (ät) vtxmail.ch
Dienstag 27., Mittwoch 28. und Donnerstag 29. Januar 2009, jeweils 19:30h
Fritz Hauser Solo
Fritz Hauser schreibt über seine Veranstaltung im Kleinen Literaturhaus:
Im Kleinen Klanghaus
Im Dezember 1978 bin ich an der Bachlettenstrasse 5 in Basel eingezogen und lebe immer noch dort.
Seit an der Bachlettenstrasse 7 eine Buchhandlung wohnt, ist der Weg ins Nachbarhaus kürzer geworden.
Jetzt, wo sogar das Kleine Literaturhaus dort aktiv ist, steht die Frage im Raum, ob ich die Wand meines Probelokals im Keller durchbrechen soll, damit ich direkt zu Matthyas Jenny ins Untergeschoss gehen kann.
Bevor diese Frage gelöst wird, nun ein erster Schritt: am 27., 28. und 29. Januar spiele ich im Kleinen Literaturhaus 3 Solokonzerte auf meinem Klangtisch (Dauer jeweils 45').
Dies sind meine ersten Solokonzerte im Bachlettenquartier überhaupt und ich freue mich, dass sie an diesem Ort der Konzentration und des stillen Vergnügens entstehen dürfen.
A propos still: die Grossen Trommeln bleiben zuhause, die Klänge sind zart, leise, transparent.
Veranstalter: Matthyas Jenny
Das Platzangebot ist beschränkt, eine Reservation empfiehlt sich, um Enttäuschungen zu vermeiden.
27., 28., 29. Januar 2009, jeweils 19.30h
Eintritt: CHF 25.00
Reservationen: 061 281 8133 / mjenny (ät) vtxmail.ch
http://www.fritzhauser.ch
http://www.literaturhausbasel.ch
Freitag, 6. Februar 2009, 19:30h im Kleinen Literaturhaus
Beherzt und unerschrocken
Wie Judith Stamm den Frauen den Weg ebnete
Die Autorin Nathalie Zeindler und Alt-Nationalrätin Judith Stamm (CVP) stellen das Buch “Beherzt und unerschrocken” (Xanthippe Verlag Zürich) im Kleinen Literaturhaus vor.
Als die Luzerner CVP-Nationalrätin Judith Stamm 1986 für den Bundesrat kandidierte, bewunderten viele ihren Mut, andere empfanden ihre Kandidatur als störend und arrogant. In Beherzt und unerschrocken berichtet Judith Stamm von ihren politischen Sternstunden und Tiefschlägen, von Ängsten, Sehnsüchten, unerbittlichen Kämpfen und Zukunftsträumen.
Veranstalter: Matthyas Jenny
Das Buch: Beherzt und unerschrocken, Xanthippe, Zürich, CHF 34.00
Eintritt: CHF 15.00
Reservation: 061 2818133 oder mjenny (ät) vtxmail.ch
Sonntag, 22. Februar 2009, 18:00h
Schulmedizin und Naturheilkunde
Vortrag von Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer
Soeben ist das Buch Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit” (Rowohlt) von Dietrich Grönemeyer erschienen.
Weil sehr viele Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet werden wird die Veranstaltung des Kleinen Literaturhauses ausnahmsweise im QuBa Quartierzentrum, Bachlettenstrasse 12, vis-à-vis des Kleinen Literaturhauses, durchgeführt.
Weitere Informationen folgen später.
Veranstalter: Matthyas Jenny / Ulla Steffan
Das Buch: Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit, Rowohlt, CHF 34.90
Eintritt: CHF 15.00
Bitte reservieren Sie Ihren Platz: 061 2818133 oder mjenny (ät) vtxmail.ch
Ich hoffe, dass ich Sie auch im 2009 in der Bachletten Buchhandlung oder im Kleinen Literaturhaus begrüssen darf.
Mit den besten Grüssen
Matthyas Jenny
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Das Kleine Literaturhaus Basel
Literaturbüro Basel + Bachletten Buchhandlung
Matthyas Jenny
Bachlettenstrasse 7
CH - 4054 Basel
Literaturbüro: Tel: +41 (0)61 271 4920 / Fax: +41 (0)61 281 8133
E-Mail: mjenny (ät) vtxmail.ch
Bachletten Buchhandlung: Tel/Fax: +41 (0)061 281 8133 / E-Mail: mjenny (ät) vtxmail.ch
Alles unter einem Dach an der Bachlettenstrasse 7:
http://www.literaturhausbasel.ch
http://www.bachletten.ch
http://www.nachtmaschine.ch
http://www.literaturbuero.ch
http://www.lyrikfestival.ch
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Schmankerl
Not macht erfinderisch. Da gibt's eine Frau in Österreich, die Häuser auf ganz und gar unkonventionelle Art verkauft. Schau' mal HIER.
Nur, was in Österreich (und in den USA) geht, verbietet unsere CH-Gesetzgebung aufs Strengste. Wie schade.
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Schmankerl
Es gehen zwei Schausteller über den Rummelplatz und klagen über das schlechte Geschäft. Da stossen sie auf einen Hundehaufen. Sagt der Eine zum Anderen: "Wenn du den Hundehaufen hier isst, dann gebe ich dir 1000 Euronen." Der Andere ist erst schockiert über das unsaubere Angebot, könnte die 1000 Eierchen wg. der Wirtschaftskrise aber gut brauchen. Also würgt er sich nach einigem Zögern das ekelige Teil hinunter. Er kassiert zwar die 1000, ist aber sehr gedemütigt, weil der Haufen doch sehr ekelig schmeckte und sein Atem nach Kot roch. Eigentlich war es eine Herabwürdigung und beim nächsten Hundehaufen macht er seinem Geschäftsfreund ein gleichartiges Angebot: "Ess' den Hundehaufen hier und ich geb Dir 1000 Euronen." Der Gemeinte zuckt, aber heimlich hat er den Verlust des Tausenders schon bereut und folglich würgt er sich den ekelhaft stinkenden Hundehaufen herunter um seinen 1000er-Schein zurückzuerhalten. Sagt der Eine: "Mann, jetzt haben wir beide Scheisse gefressen, aber nichts daran verdient." Der Andere antwortet: "Macht nix - Hauptsache, das Geschäft läuft."
Quellen:
Text: Irgendwo im Internet gefunden. Verfasser mir nicht näher bekannt.
Foto: www.pixdaus.com
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Hochwertiges
Es war ein schöner Spätsommertag. Hausfrau Hanna und ihr Mann wanderten durch die Rebberge hinauf auf den benachbarten Hügel. Erhitzt und leicht ausser Atem vom steilen Aufstieg setzten sie sich auf eine Bank im ovalen Kirchhof der St. Ottilienkirche. Die Aussicht auf die Stadt und über die Landesgrenze hinaus in den Schwarzwald und die Vogesen war atemberaubend schön, und gleichzeitig wurde der Brustkorb weit und frei zum Singen und Jauchzen. So sich die beiden getraut hätten...
Vor der Kirche befand sich ein Schaukasten. Zwischen den Nachrichten und Terminplänen der Kirchgemeinde fiel Hanna ein Gedicht auf:
Der WunschEs war keine hohe Literatur. Und trotzdem übten die Zeilen auf Hanna einen leisen Zauber aus. Die Einfachheit, mit der die ihr unbekannte Hedwig Distel den Wunsch nach Flügeln ausdrückte, rührte sie. Wahrscheinlich, weil etwas in ihr anklang aus längst vergangenen Kindertagen mit dem manchmal übermächtigen Wunsch, über alle Berge wegfliegen zu können. Die unerwartete Wende, die das Gedicht in der zweiten Strophe nahm mit der bodenständigen Erfüllung des Wunsches, entlockte ihr dann ein lautes Lachen.
Flügel möchte ich besitzen,
bis zum blauen Himmel dringen,
wo die schönen Sterne blitzen -
schöner Engel schenk' mir Schwingen!
Als der Engel mich vernommen,
griff er in die Silbertruhe -
Und was habe ich bekommen?
Gute, feste Wanderschuhe!
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Themen: Hausfrau Hanna erzählt
Wenn es heisst: "Mit der Partei X oder Y kraftvoll in die Zukunft", dann heisst dies nicht, dass diese Partei eine menschlichere, demokratischere, gerechtere Zukunft will, dass sie die Zukunft "GESTALTEN" will. Es heisst, dass die ZUKUNFT so aussehen soll, wie die betreffende Partei das HEUTE gestaltet. Man will die heutigen Vorstellungen übertragen. ZUKUNFT ist damit immer EXTRAPOLATION der VERGANGENHEIT. Zukunft ist REPRODUKTION der bestehenden Verhältnisse.
Und Reproduktion heisst immer Verstärkung der bestehenden STRUKTUREN - und das will man schliesslich. Zukunft gestalten heisst für DIESE HERREN:
KEINE VERÄNDERUNG !!!
Helmut Kohl hat es in seiner Programmerklärung von 1987 eindeutig formuliert: "Wir wollen die Zukunft gewinnen."
Die Begriffe GESCHICHTE und ZUKUNFT sind eine Erfindung derjenigen, die an der MACHT sind. Geschichte - Gegenwart - Zukunft: eine künstliche KONSTRUKTION, damit wir akzeptieren, was ist. Man vertröstet uns auf die ZUKUNFT.
Verfasser: Hopi, Gelbes Forum
- Jede Partei hat ein Zukunftsprogramm. Keine Partei weiss, was sie heute tun soll.
- Alle Ideologen versprechen uns das Paradies auf Erden - in der Zukunft - aber nur, wenn wir ihnen folgen.
- Die Kirche verspricht uns das Paradies, allerdings nicht im Diesseits, sondern später einmal - im JENSEITS. Die Priester, Pastoren, Pfarrherren sagen dir, wie du dich zu verhalten hast. Die Order kommt von oben, dann hast du ein Jenseits.
- Die Sektenführer aller Schattierungen versprechen uns die Erleuchtung - irgendwann einmal - und dann wird alles gut - aber hört auf meine Worte!
- Auch die Anthroposophen versprechen uns die höhere Stufe - allerdings auch erst in einem der nächsten Leben. Pass auf dein Karma auf!
- Sogar all die Therapeuten, Gruppendynamiker oder wie sie sich auch immer nennen wollen, sprechen von deiner Selbstverwirklichung. Du musst an dir arbeiten, du musst dich entwickeln. Du musst reifen. Dann wirst du zu dir finden - IRGENDEINMAL. Aber komm in meine KURSE!
- Wir nehmen den ganzen WAHN-SINN der SCHULE in Kauf, weil die Kinder sonst keine ZUKUNFT haben. Die Schule ist nichts anderes als die KOPIER-ANSTALT der bestehenden Gesellschaft.
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Themen: Zeitgeistiges
Spiessig ist es nicht, sein Leben selbst zu bestimmen und friedlich Dinge zu tun, die einem geraten scheinen, selbst wenn dabei nicht viel passiert. Mit hunderttausend anderen auf Partymeilen grölen, ist dagegen in etwa so fortschrittlich wie im Sportpalast Ja brüllen.HIER kannst Du den vollständigen Artikel geniessen.
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Zeitgeistiges
Nein, ich möchte mich nicht einmischen. Nein, ich verstehe die grosse Politik nicht. Nein, ich weiss nicht, wer im Nahen Osten der Gute und wer der Böse ist. Doch ich weiss, dass wir Menschen Sehnsucht nach Frieden haben. Musik - nicht die Politik - kann uns dazu die Tore weit öffnen. Ich stelle deshalb zum Jahresanfang dieses alte jiddische Volkslied ein. Es heisst: Shabes. Theodore Bikel singt dieses wunderschöne Lied, das uns Ansporn zu einem fröhlichen Miteinander sein kann und soll (ganz unten dann noch der jiddische Text dazu und dessen deutsche Übersetzung):
shabes, shabes,und die deutsche Übersetzung klingt wie folgt:
shabes, shabes, shabes!
zol zayn shabes, shabes!
shabes zol zayn, shabes zol zayn,
shabes oyf der gantser velt!
freylekh, freylekh,
freylekh, freylekh, freylekh!
zol zayn freylekh, freylekh!
freylekh zol zayn, freylekh zol zayn,
freylekh die gantse velt!
sholem, sholem,
sholem, sholem, sholem!
zol zayn sholem, sholem!
sholem zol zayn, sholem zol zayn,
sholem oyf der gantser velt!
Shabbat, Shabbat,
Shabbat, Shabbat, Shabbat!
Möge jeden Tag Shabbat sein!
Shabbat soll sein, Shabbat soll sein,
Shabbat soll sein auf der ganzen Welt!
Fröhlich, fröhlich,
fröhlich, fröhlich, fröhlich!
Alle sollen fröhlich sein!
Fröhlich soll sein, fröhlich soll sein,
fröhlich soll sein die ganze Welt!
Frieden, Frieden,
Frieden, Frieden, Frieden!
Friede soll sein!
Friede soll sein, Friede soll sein,
Friede auf der ganzen Welt!
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Traditionelles, Utopisches
Ich wünsche Dir für 2009 viele beglückende Erlebnisse und:
von BodeständiX 1 Kommentare
Themen: Hochwertiges
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