Frau und Kirche
Klare Worte schenken ein:
Die Forderung der Frau nach Gleichberechtigung in der Kirche ist in etwa vergleichbar mit der Forderung eines Schwarzen nach Gleichberechtigung im Ku Klux Klan.
Mary Daly
...denn Wurzeln verleihen Flügel
Klare Worte schenken ein:
Die Forderung der Frau nach Gleichberechtigung in der Kirche ist in etwa vergleichbar mit der Forderung eines Schwarzen nach Gleichberechtigung im Ku Klux Klan.
Mary Daly
von BodeständiX 3 Kommentare
Themen: Hochwertiges
Wieder mal durchatmen und ein bisschen Kunst geniessen. Oder nach Basel pilgern: Van Gogh - Ausstellung (26.4. - 27.09.):
von BodeständiX 2 Kommentare
Themen: Hochwertiges
Frau Zappadong hat mich dazu inspiriert. Es geht um den abtretenden Kulturminister. Neuwahlen sind angesagt. Fünf KandidatInnen buhlen bereits um die Gunst der Online-WählerInnen. Ob darunter einE valableR KandidatIn sein wird? Dominik Riedo, der noch amtierende Kulturminister, hat gezeigt, wie's gehen könnte: Unermüdliches Dranbleiben, geschicktes Kommunizieren wie auch Managementfähigkeiten sind Garanten für mediales Gehör. Doch es brauchte noch mehr, damit sich ein fruchtbarer Bodensatz bilden kann. Geld auch. Wir brauchten in der Schweiz dringendst eine Kulturpolitik, die diesen Namen verdient. Schöngeistige Reden, wie sie Kulturschaffende gerne im Munde führen, können PolitikerInnen jeglichen Couleurs kaum zu kulturpolitischem Handeln bewegen. Knallhartes Politmarketing wäre vonnöten, welches die heilige Dreifaltigkeit (Copyright Wolfgang Böhler) des Politikers/der Politikerin beinhaltet:
- Arbeitsplätze schaffenGut, die ganz grosse Lobby (Finanzen, Pharma, Agrarchemie) fährt noch ganz andere Geschütze (im wortwörtlichen Sinne!) auf. Doch die lassen wir einmal beiseite. Wir haben ja noch Ethos und Kultur!
- Staatssäckel füllen
- Wiederwahl sichern
Ich fordere deshalb mehr Dominik Riedos und weniger Schnarchnasen.
von BodeständiX 11 Kommentare
Themen: Förderkratisches
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Themen: Hochwertiges, Traditionelles
von BodeständiX 2 Kommentare
Themen: Alltägliches

Die Schweizer Volksmusik ist ja so was von rückständig. Jede Note windet sich als 'Geistige Landesverteidigung' ins geplagte Ohr! Ewiggestrig quälen uns die Töne. Unerträglich.
Doch halt: Da haben nämlich drei schräge Musikanten kürzlich eine CD herausgebracht. Eigenkompositionen, traditionelle und moderne Musik aus der Schweiz und dem Ausland.
Thomas Aeschbacher: Schwyzerörgeli, Gitarre
Simon Dettwiler: Schwyzerörgeli
Jürg Nietlispach: Kontrabass, Gitarre
Website: www.pflanzplaetz.ch
heissen diese Volx-Virtuosen. Ich kann es drehen und wenden, wie ich es will: Ich finde in ihrer Musik kein noch so hartnäckiges Vorurteil bestätigt. Im Gegenteil: Frisch und pfiffig tönt's mir da entgegen. Ein Stück hat es mir besonders angetan: Stüdubärg (s. Video unten) mit einem hervorragenden Thomas Aeschbacher am 'Langnauerli'.
Schweizer Volksmusik, welch' Hörgenuss, wenn sie so daherkommt. Meine Empfehlung: CD unbedingt kaufen und stundenlang reinhören: Pflanzplätz: 'querbeet', CD Nar 2009048, Fr. 29.90. Online-Bestellung HIER
Hier mein bereits erwähntes Lieblingsstück 'Stüdubärg':
von BodeständiX 10 Kommentare
Themen: Schmankerl
Da hab' ich doch vor beinahe zwei Jahren geschrieben:
Wäre es nicht an der Zeit, anstelle von ‚Volkskultur-Debatten’ die eigene Förderpolitik zu thematisieren? Hier würden tatsächlich INNOVATIONEN gut tun.
und endlich wird das Rückständige, Ewiggestrige, Ausgrenzende in der Schweizer Kulturförderung (= Förderkratie) thematisiert: Frau Zappadong hat sich 'spasseshalber' an einem Literaturwettbewerb beteiligt. Und weil sie dazu aus Altersgründen gar nicht berechtigt gewesen wäre, hat sie gegen diese Ausgrenzung mit einem 'Offenen Brief' protestiert: HIER.
Nun, ich persönlich befürchte, dass sich da wohl nur wenig bewegen wird. Die üblichen Floskeln in brieflicher Form werden Frau Zappadong zugestellt werden und weil die SchöngeisterInnen auch kaum Blogs lesen, geht alles wieder den 'geordneten' Fördergang. Motto: Unbedingte Beibehaltung des 'Status Quo'. Innovationen in der Förderkratie? Wohl kaum.
von BodeständiX 0 Kommentare
Themen: Förderkratisches, Unkulturelles
Ich gesteh's hiermit: Ich bin ein grosser Ummel-Fan. Da bin ich wohl nicht der Einzige. Seine Lieder gehören nämlich auch heute noch an den Jodlerfesten zu den meistgesungenen und manche sind zu Volksliedern geworden, wie etwa "Bärnbiet" und "De Bärge zue". Auch Christine Lauterburg, Nadja Räss, beides zeitgenössische Jodlerinnen, verhehlen ihre Bewunderung kaum und interpretieren mit grossem Einfühlungsvermögen, jede auf ihre eigene Art, diese urchigen Jodellieder.
Naturverbundenheit, Bescheidenheit und ein gemütlicher, schalkhafter Humor zeichneten Jakob Ummel, 1895-1992, besonders aus. Ihm verdanken wir rund 180 Jodellieder und Naturjodel. Er hat damit ein volksmusikalisches Kulturgut von unschätzbarem Wert geschaffen, darunter viele eindrückliche Zeitdokumente aus dem Leben "kleiner Leute".
Die meisten der "Jutze" und Lieder kamen dem naturverbundenen Jakob Ummel in den Sinn, wenn er "z Bärg" ging, oft zu seinen Freunden auf die Alpen im Stockhorngebiet, oder später auch in seiner "Jodlerklause" ob Habstetten. Er schilderte dies etwa so:
"Ein Jutz, Lied und Text kamen fast von selbst aus mir heraus, wenn ich ein schönes Naturereignis, wie etwa einen Sonnenaufgang in den Bergen erlebte."Seine Schöpfungen stellen in der Regel grosse Anforderungen an die Stimme, das Können, den Tonumfang der Vortragenden. Jeweils die erste und treueste Interpretin seiner Jodel und Lieder war Vreni Kneubühl (eine Würdigung dieser grossartigen Jodlerin aus Burgdorf ist in Vorbereitung). 36 Jahre lang war sie seine Duettpartnerin.
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Themen: Jodlerisches
von BodeständiX 6 Kommentare
Themen: Schmankerl
Mich plagt die sommerliche Hitze. Mich neidet die Urlauberei der Anderen. Deshalb verpenn' ich wohl auch die weltbewegendsten Sachen: Zum Beispiel das mutige JA! der SP Schweiz. Die teils grimmigen, jedoch stimmigen, Kommentare: HIER und HIER und HIER.
Und überhaupt: Es läuft auch sonst nichts. Deshalb packe ich etwas Sinniges in diesen Beitrag und verkaufe es Dir, geschätze Leserin, geschätzer Leser, als Sommerrätsel No. 1:
Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht. Lasst Euch nicht von überlebten Zeitbegriffen beherrschen. Fort mit den Stunden, Sekunden und Minuten. Hört auf, der Veränderlichkeit zu widerstehen.Nun meine berechtigte Frage: Wer ist UrheberIn dieser Zeilen? Antworten erbitte ich mir in der Kommentarfunktion. Danke.
Für Statik, im Jetzt stattfindenden JETZT. Widersteht den angstvollen Schwächeanfällen, Bewegtes anzuhalten, Augenblicke zu versteinern und Lebendiges zu töten. Gebt es auf, immer wieder "Werte" aufzustellen, die doch in sich zusammenfallen. Seid frei, lebt!
Hört auf, die Zeit zu "malen". Lasst es sein, Kathedralen und Pyramiden zu bauen, die zerbröckeln wie Zuckerwerk. Atmet tief, lebt im Jetzt, lebt auf und in der Zeit. Für eine schöne und absolute Wirklichkeit!
von BodeständiX 4 Kommentare
Themen: Schmankerl
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