Montag, 30. November 2009

Die Medien und ich schweigen jetzt

Mir brummt der Schädel. Die Minarette haben mich schachmatt gesetzt. Zuviele Blogs und Kommentare gelesen und dummerweise noch mitdiskutiert. Ich merk's leider viel zu spät: NiX für BodeständiX. Er ist zu einfältig. Sein Denken ist zu wenig geschult im Drechseln von Spitzfindigkeiten. Er sollte es eigentlich wissen, dass er niX weiss. Für alle weiteren, die noch nicht genug davon haben: Bei Bruder Bernhard geht die Post ab, dann bei Thinkabout und schliesslich auch in der Beiz 2.0. Viel Vergnügen.

Hier noch einen Clip aus der Welt der gequirlten Spitzfindigkeiten.  Offensichtlich scheint das in der modernen Pressewelt ein gängiger Normalzustand zu sein, wenn wir den Aussagen der beiden Journalistinnen Glauben schenken wollen...

Islamische Mystik

Komm, wer du auch seiest!
Wanderer, Anbeter, Liebhaber des Loslassens, komm.
Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.
Auch wenn du deinen Eid tausendmal gebrochen hast,
komm nur,
und noch einmal: komm.

Dschalal ad-Din ar-Rumi, 1207-1273, islamischer Mystiker

Waffen statt Türmchen

Die Schweiz hat sich gegen Spiritualität im eigenen Land entschieden. Die Schweiz bevorzugt  ihr eigenes Religionssystem, das sie nie und nimmer aufgeben möchte, dem sie untertänigst huldigt: Gott Mammon. Die prächtigen Sakralbauten allerortens kündigen davon. Mekka/Vatikan liegt direkt neben der weltlichen Macht in Bern: Die Nationalbank.

Ich schliesse diesen Kurzbeitrag mit folgender Feststellung:


Lieber Waffen statt Türmchen für die "Angreifer" *:
















* Die Schweiz hat im letzten Jahr am meisten Waffen ins (islamische) Pakistan geliefert...

Samstag, 28. November 2009

Pfarrers Kinder, Müllers Vieh...

Gestern habe ich mir die 'Arena' angetan. Eifrig wurde über die Personenfreizügigkeit diskutiert zerpflückt, zerredet und mit allerlei Zahlenmaterial das 'Für bzw. Wider' unterlegt. Also nichts Neues unter helvetischem Himmel. PolitikerInnen sind halt auch nur Sektengläubige ihres Stammes und im politischen Leben gehalten durch ihre Lobby-Paten. Wir Schäfchen lauschen gebannt ihren hohlklingenden Reden, schütteln hin und wieder zustimmend oder ablehnend den Kopf und meinen, mit einem ideologiebehafteten 'Ja' oder 'Nein' hätten wir unsere Pflicht getan. Doch mit diesem Nicht-Denken können wir unsere gewaltigen Probleme nicht lösen. Da müssten wir erst einfach werden 'wie die Kinder' und entsprechend 'naive' Fragen stellen und spöttisches Gelächter ertragen können.

Im Dezember 2008 habe ich in einem Beitrag zur Abstimmung über die Freizügigkeit geschrieben:

"... Es gibt Zeiten, wo mich die Arglosigkeit vieler SchweizerInnen etwas beunruhigt. Da schlittern wir gerade in eine Weltwirtschaftskrise ungeahnten Ausmasses, weil unser vielgepriesenes GRENZENLOSES System am Kollabieren ist, und träumen weiterhin ein grenzenloses Leben. Wir hinterlassen unseren Kindern eine Welt mit Billionen an Schulden, mit denen wir die Banken finanzieren, die ihnen dann die Zinsen unserer Schuld abknöpfen werden. Eine Welt ohne Jobs, ohne Zukunft ..."
und habe damit nicht nur eitel Freude ausgelöst (s. Kommentare). Doch in der gestrigen 'Arena' sprudelte es munter weiter mit dieser 'Grenzenlosigkeit' (internationale Verträge), dem nahen 'Wirtschaftsaufschwung' (dann gibt's noch mehr Zuwanderung) usw. Kein Wort über die aktuelle Lage, kein Eingehen auf die berechtigten Existenzängste vieler SchweizerInnen und hier Integrierter. Alles wird sog. 'übergeordneten Interessen' geopfert. Die Bevölkerung fühlt sich nicht aufgehoben. Die Familie Schweiz n'éxiste pas......

Dazu kommt mir eine nette Volksweisheit in den Sinn:
Pfarrers Kinder, Müllers Vieh gedeihen selten oder nie.
In einer Pfarrersfamilie aufzuwachsen bedeutet nämlich, heute wie früher, Verzicht auf viel Familienleben. Immer dann, wenn Feste zu feiern sind, ist der Vater oder die Mutter  kirchlich eingebunden, gerade dann ist für ihn/sie Hauptarbeitszeit. Diese Zeit fehlt dann der Familie und das wird auch schmerzlich so empfunden. Immer kommen zuerst die Anderen, die Haustüre ist allzeit offen. Die Nöte der eigenen Kinder rücken in den Hintergrund.

Nächstenliebe ist zwar ein Kernpunkt des christlichen Glaubens und Solidarität die weltliche Schwester; doch wenn beide nur dazu dienen, nicht im eigenen Hause zu kehren, dann gibt's halt das Chaos, dem wir heute so fassungslos gegenüberstehen... - ja, auch die Fussball-Chaoten.

Zum Schluss noch etwas Amüsantes:

Ein mir bekannter katholischer Pfarrer fragte mich einmal so nebenbei, ob ich den wahren Unterschied zwischen einem katholischen und einem reformierten Pfarrer kenne? Ich verneinte und stellte mir vor, dass jetzt wohl allerlei theologische Spitzfindigkeiten auf mich niederprasseln würden. Doch er meinte nur lapidar: "Statte ihnen einmal einen Besuch ab. Der katholische Pfarrer schenkt Dir einen guten Tropfen Wein ein, der reformierte Pfarrer stellt Dir eine Tasse Tee hin..." (der 'Arme' ist ja verheiratet!).

Freitag, 27. November 2009

WIR - die Zielgruppe der Zukunft!!!

Na dann Silver-Generation:


Trouvaille gefunden auf werte-trainer.de

Was erlauben sich diese selbsternannten Gurus - hier: Wertetrainer! - mit uns Silberrücken?! Dieses obige Eintopfgericht mag mir überhaupt nicht schmecken. An wen verkaufen solche "Wertetrainer" nur ihre heisse Luft?

PS: Vermutlich verwenden die Fernseh-Gewaltigen von SF DRS das gleiche Rezept bei ihrer Programmgestaltung, wie das der Bugsierer HIER so schön beschreibt.

Mittwoch, 25. November 2009

Das Staunen über Handwerkskunst

Wenn ich es nicht selbst erleben tät', würd' ich es kaum glauben. Hört Euch mal diese Stimmen an, diesen Chorklang, diese Bässe. Staunt auch mal über das Handwerksgeschick des Komponisten von 'Bärgbueb's Wunsch':

Dienstag, 24. November 2009

Volksmedizin - nur Kurpfuschertum?

Foto gefunden auf pixdaus.com

Wenn das Novemberwetter so richtig Einzug hält, stehen auch schon Grippe und Erkältungskrankheiten vor unserer Haustüre. Sogar die Schweinegrippe soll sich jetzt pandemieartig in der Schweiz ausbreiten. So wenigstens nach den Ausführungen des Bundesamtes für Gesundheit. Doch wie schützten sich früher die Leute vor diesen unangenehmen Novemberviren?

Da kommen wir ganz schnell zu einer weiteren volkskulturellen Disziplin: Die Volksmedizin. Sie ist so alt wie die Menschheit selbst und in jeder Kultur beheimatet. Die Volksmedizin ist die Überlieferung medizinischer Kenntnisse von einer Generation auf die andere. Sie ist auch die Basis der heutigen Schulmedizin und findet ihre Wurzeln in dem Erkennen und Beobachten tierischer Instinkthandlungen. Im Gegensatz zum Menschen wissen sich die meisten Tiere instinktiv zu helfen. So fressen beispielsweise Schafe Efeublätter, wenn sie Magenbeschwerden haben. Hunde wenden sich eher der Quecke (Pflanzenart aus der Familie der Süssgräser) zu, um ähnliche Probleme zu bekämpfen, während Pferde sich bestimmte Baumrinden aussuchen. Diese tierischen Verhaltensweisen haben sich vor Urzeiten bereits interessierte Menschen zu Nutzen gemacht und daraus die ersten Pflanzenheilmittel entwickelt. Über die Jahrtausende hinweg kamen dann ständig neue Erkenntnisse und Erfahrungsberichte hinzu und auch heute ist diese Entwicklung nicht abgeschlossen, wie uns die weltweite Forschung in allen Bereichen der Naturheilkunde zeigt.

Die Trennung zwischen Volksmedizin und akademischer Schulmedizin setzte erst im 19. Jahrhundert ein. Mit der Entwicklung chemischer Medikamente wurden die altbekannten Heilmittel der Volksmedizin, die stets eng mit der Pflanzenheilkunde verbunden war, in den Hintergrund gedrängt. Erst in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat wieder eine Rückbesinnung auf die alten Hausmittel eingesetzt. Dies zeigt auch die steigende Zahl von Heilpraktikern und Naturärzten in unserem Land, die sich keine Sorgen über Patientenmangel machen müssen.

Natürlich tummelten (und tummeln!) sich auch gerne sogenannte „Quacksalber“ auf dem Gebiet der Volksmedizin und versprachen ihren Gläubigen gerne wundersame Heilungen. Deshalb kann es uns nicht erstaunen, dass im bereits erwähnten 19. Jahrhundert die damalige Ärzteschaft dieses bunte Treiben heftigst angegriffen und als Kurpfuschertum angeprangert hat. Ob sich allerdings die Ärzte dabei nur ums Wohl der Bevölkerung sorgten, wage ich zu bezweifeln. Vielmehr wurden wohl auch damals die Heilkundigen eher als lästige Konkurrenz betrachtet. Die Vertreter der ärztlich-naturwissenschaftlichen Medizin grenzten sich deutlich von den Methoden und Ansichten der Nicht-Ärzte ab. Die häufige Verwendung von Begriffen wie Kurpfuscher, Afterärzte oder Charlatane für Laienheiler diente demselben Zweck. In dieselbe Richtung zielte übrigens auch Jeremias Gotthelf in seinem Roman „Anne Bäbi-Jowäger“.

Wenn ich als Kind an Grippe erkrankte, wusste meine Mutter immer ein wirksames Mittelchen dagegen. Essigsöckchen senkten das Fieber, ein Haferschleimsüppchen beruhigte meinen Magen und ein ungesüsster Lindenblütentee liess mein hartnäckiges Husten bald verschwinden. Meine Mutter lernte dies übrigens von ihrer Mutter und ich hoffe doch sehr, dass diese Weitergabe auch in der heutigen Zeit nicht zum Erliegen kommt.

Samstag, 21. November 2009

Ein Fluch dem König, dem König der Reichen

Schon damals war's nicht anders! Lasst also hören die grausliche Mär von den schlesischen Webern (... Ein Fluch dem König, dem König der Reichen, den unser Elend nicht konnte erweichen ...):

Im düstern Auge keine Träne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
   Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem Götzen, zu dem wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt -
   Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen,
Der den letzten Groschen von uns erpreßt
Und uns wie Hunde erschießen läßt -
   Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt -
   Wir weben, wir weben!

Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht -
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
   Wir weben, wir weben!"

Heinrich Heine

Wer soll in Zukunft all' die vielen AkademikerInnen beschäftigen?



 Foto gefunden auf pixdaus.com

Europaweit - sogar in der Schweiz - protestieren zahlreiche Studierende im Rahmen einer internationalen Aktionswoche "Education is not for sale". Sie kritisieren dabei insbesondere die Bologna-Reform, die allgemeinen Tendenzen zur Ökonomisierung der Hochschulen, undemokratische Strukturen, die Untervertretung von Frauen bei Professuren und Leitungsfunktionen, Studiengebühren sowie die schlechten Studien- und Arbeitsbedingungen.

In vielen Blogs wird eifrig darüber diskutiert. Soll ich mich da auch noch einklinken? Nein, ganz sicher nicht. Dazu fehlt mir eindeutig der Bezug. Bekanntlich hat sich BodeständiX nie durch Hörsäle gequält. Das war ihm zuwider, weil er sich seit seiner Kindheit als Autodidakt verstanden hat. Lernen ist reine Privatsache, war immer schon sein Credo gewesen. Mit allen Nachteilen...

Doch wieder zurück zur Aktionswoche. Möglicherweise steckt dahinter ein weiteres Unbehagen, welches die Studierenden auf die Barrikaden getrieben hat: Ihre prekären Arbeitsplatzmöglichkeiten in einer krisengeschüttelten Welt. Wenn ich daran denke, wie viele Studierende Politik- und Medienwissenschaften belegen, obwohl heute praktisch niemand nach Politologen und Medienwissenschaftern ruft (Kunststück beim momentanen Sterben der Holzmedien!), finde ich diesen Umstand zumindest sonderbar.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts war übrigens ein Archäologiestudium äusserst beliebt, obwohl die entsprechenden Berufsaussichten damals mehr schlecht als recht gewesen sind. Da hatte ich berufliche Kontakte zu einem Archäologen, der allerdings als Kunstschmied allerlei Replikate (Waffen, Schmuck, Rüstungen) anfertigte, sie auch bestens verkaufte und entsprechende Workshops gab. Sein Archäologiestudium kam ihm dabei sicher zugute. Er sagte zu mir: "Weisst Du, anstatt als arbeitsloser Archäologe auf die wenigen Aufträge von Kantonsarchäologien (vergeblich) zu warten, habe ich einfach mein handwerkliches Talent verfeinert und bin damit auf allen Ebenen gut gefahren, auch finanziell...

In den nächsten Jahren werden die Berufsaussichten für AkademikerInnen äusserst schlecht sein. Dazu brauche ich wohl nicht ein grosser Seher zu sein. Vergewissern wir uns nur einmal, wer AkademikerInnen heute beschäftigt:
Der grösste Arbeitgeber ist wohl überall der Staat. Je komplexer dieser wird und je mehr er sich auflädt (aufladen muss), umsomehr braucht er auch davon
Danach kommen die globalen Konzernzentralen. Dort ist üblicherweise die „Intelligenz“ konzentriert: Bürokratie, Entwicklung, Marketing, Finanzierung
Dann alle, welche mit dem Staat oder den Konzernzentralen wesentlich zu tun haben. Etwa Steuerberater, Anwälte, Lobbyorganisationen etc.
Forschungsintensive und High-Tech-Firmen
Wer beschäftigt kaum AkademikerInnen:
Handwerksbetriebe
Generell kleinere Firmen
Wir stecken in einer Zeitenwende. Die Dinosaurier müssen abspecken, möglicherweise sogar verschwinden. Die Staatswesen sind massivst überschuldet. Ein Zurückzahlen dieser Schulden wird kaum möglich sein. Es verbleiben also nur Staatsbankrott und/oder Währungsschnitt.

Wer soll also in Zukunft all' die vielen AkademikerInnen beschäftigen?

Montag, 16. November 2009

WoZ will rein

Also das muss ich IHR schon lassen: Diese Dame hat (immer noch) PEPP. Früher setzte SIE sich einfach ins Nest; heute macht SIE gepflegt auf "Social-Media":

WOZ-WILL-REIN

Und noch gepflegter:

Sonntag, 15. November 2009

A Traum - Herbert Pixner Trio

Ich liebe es, einfach so auf Youtube herumzuflanieren und dabei musikalische Entdeckungen zu machen. So ist mir heute Abend der Herbert Pixner, ein Südtiroler Volksmusikant, über den Flatscreen georgelt (Steirische Harmonika). Wunderbar! Ist der eigentlich noch nie in der Schweiz aufgetreten?

Hier ein entsprechender Kommentar auf Youtube, der Bände spricht:

"Habe zufällig Herbert Pixner gestern beim Bayerischen Fernsehen mit dem "Blondinen-Walzer" gesehen. Bislang dachte ich, dass meine (musikalische) Liebe nur der Rock-Musik gehört. Welch ein Irrtum. Dieser grossartige Künstler mit seiner wunderbaren Musik öffnet das Herz jedes Musikfreundes. Morgen kaufe ich mir seine CDs, die einen ebenso gebührenden Platz in meiner Musik-Bibliothek einnehmen werden wie meine geliebte AC-DC und Eric Clapton-Musik."
Dem kann ich nun gar nichts anfügen - ausser....

Dienstag, 10. November 2009

Hausfrau Hanna bloggt

Auch im schlimmsten Novemberwetter, wie wir es zur Zeit erdulden müssen, gibt's Lichtblicke:

Hausfrau Hanna bloggt.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sie urplötzlich als Kommentarschreiberin - damals noch bei "Bodeständigi Choscht" - auftauchte und mich mit ihrer träfen Schreibe entzückte. Sobald sich BodeständiX - diesen Namen verdanke ich übrigens ihr - in seinen Beiträgen etwas zu sehr in luftige Höhen schrauben wollte, holte sie ihn wieder auf den harten Boden der alltäglichen Wirklichkeit zurück. Natürlich stets mit einem Augenzwinkern.

Jetzt bloggt Hausfrau Hanna also selbst und ich heisse sie in der weiten, grossen Bloggerwelt ganz herzlich willkommen. Ich freue mich auf ihre Alltagsbeobachtungen.

PS: Hausfrau Hanna hat mir übrigens zugesichert, auch weiterhin hier auf BodeständiX hie und da einen Beitrag abzuliefern.

Dienstag, 3. November 2009

Herzbewegend, mit einem Hauch Fernweh


Vor Jahren habe ich ja schon Volksmusik-Konzertreihen initiiert, wo die meisten noch etwas verständnislos der neuen Schweizer Volksmusik gegenübergestanden sind. Einer gab ich damals den Namen VolXtöne. Und praktisch alle Musikanten/Musikantinnen, die wir heute auch von Auftritten beim Schweizer Fernsehen kennen, traten damals auf.

Ein paar dieser phantastischen Musikanten/Musikantinnen haben ein neues Projekt lanciert: Hiesix. Die fünf Musikanten/Musikantinnen blicken dabei über die Emmentaler Hügel hinaus in alle Welten und Zeiten: So haben in ihrer Musik neben hiesigen Instrumenten wie Geige, Halszithern, Schwyzerörgeli und Mundharmonika auch Instrumente aus anderen Welten und Zeiten Platz: Häxeschyt, Sackpfeife und Drehleier, indische Tabla, Darabuka, Cajon, Busuki, E-Gitarre und E-Bass.

Es gibt natürlich auch eine gleichnamige CD. Mein Tipp: Unbedingt reinhören und KAUFEN! Und/oder auch mal ein Konzert besuchen. Hier der Tourneeplan (wird sicher noch erweitert):


Sonntag, 08. November 2009, CD-Vorstellung
Gasthof Kreuz, Sumiswald, grosser Saal
Gemeinsam mit Zither-Zentrum Lorenz Mühlemann
Auskunft: andirisina@hotmail.com

Samstag, 05. Dezember 2009, Stubete
Restaurant Pöstli, Aeugstertal
Infos: www.doppelbock.ch/public/konz.htm

Freitag, 11. Dezember 2009, CD-Vorstellung
Museum Bellpark, Kriens
Halszither-Ausstellung
Infos: www.bellpark.ch

Dienstag, 16. Februar 2010, Konzert
20:00 Uhr, Zürich, Club Hey (beim Bellevue, hinter dem Würstlistand)
www.clubhey.ch

Freitag, 19. Februar 2010, Konzert
Kulturbistro Alte Mühle, Sonneggstr 6, 4950 Huttwil
Auskunft: kellerbistro.huttwil@besonet.ch

Samstag, 05. Februar 2011, Konzert
Kulturmühle, Mühlegasse 29, 3432 Lützelflüh
Tel (034)461.36.23
Infos: www.kulturmuehle.ch

Montag, 2. November 2009

Wird BodeständiX demnächst städtisch-urban?

Nach ein paar netten Tagen in Wien - leider nur von Donnerstag bis Sonntag - hocke ich nun wieder vor meinem geliebten Bildschirm. Ich hab' mich gefreut, dass mein Scherenschnitt-Artikel durchaus gelesen worden ist und sogar Petra auf mein Blog gefunden hat. Ihre Bloghütte kann ich übrigens wärmstens empfehlen (s. auch mein Blogroll).

Also zurück zu meiner Lieblingsstadt Wien. Seit geraumer Weile unterhalte ich nämlich ein Aussiedlungsprojekt, das täglich grössere Formen annimmt. So haben wir in diesen Tagen auch eine Wohnung angeschaut und zwar punktgenau im Herzen der Stadt Wien (Schwedenplatz). Gerade um die Ecke ist übrigens auch ein stadtbekannter Jazzkeller domiziliert. Es ist also durchaus möglich, dass ich mich dann blogmässig auch dieser Sparte etwas annehmen werde - nebst Schrammelmusik und Wiener Dudler.  Meine Ehefrau hat sich übrigens arbeitsmässig bereits gut positioniert. Sobald es bei mir ähnlich läuft, sollte einer "Auswanderung" nichts mehr im Wege stehen. Da ich Landpomeranze noch nie in einer grösseren Stadt gewohnt habe, und ich gerne Dinge tue, die ich noch nie gemacht habe, freue ich mich halt schon auf dieses urbane Abenteuer. Obwohl: Mittelfristig möchte ich dann schon wieder aufs Land ziehen.

Copyright 2007- : BodeständiX

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