Mittwoch, 28. April 2010

Wie man als Ungebildeter Karriere macht

Gestern habe ich mir die Sendung CLUB (Bonjour, Grüezi, Hello! - Verstehen Sie Schweizerisch?) angeschaut und mich über die "Gebildeten" gewundert. Sie haben sich übrigens selbst so bezeichnet und das nicht zu sparsam.

Da stürzten sich diese "Gebildeten" begierig auf den Pedro Lenz. Er erzählte nämlich, wie man sich zu seiner Zeit als "Ungebildeter" auf dem Bau verständigt hatte (er schloss übrigens 1984 seine Maurerlehre ab, um dann auf dem 2. Bildungsweg die Matura nachzuholen). Das amüsierte die anwesenden "Gebildeten", weil ihnen solche Untiefen halt nicht mehr geläufig sind. Das harte Los der "Gebildeten": Man hat keinen Zugang zum "Volkston".

Übrigens:

Ich frage mich schon lange, weshalb dieser Pedro Lenz so populär geworden ist (gemacht worden ist). Hat er vielleicht seine Maurerschaft gar nie abgelegt?

Ich persönlich finde den Pedro höchstens durchschnittlich und werde auch sein neustes Buch "Der Goalie bin ig" nicht kaufen, obwohl die Kamera dieses Buch während der Sendung für prominente (mindestens!) zehn Sekunden in Grossformat gezeigt hat.

2 Kommentare:

Titus

An der Sprachgrenze gelegen, wollte ich mir diese Sendung auch anschauen, kam dann allerdings nicht dazu (kann man ja noch online machen).

Und was Pedro Lenz betrifft: Es gibt wohl viele Pedro Lenz'. Ich wundere mich auch, wie gewisse Personen beispielsweise Verwaltungsrat eines grossen Unternehmens werden (vor allem kennen wir Normalsterbliche diese häufig nicht einmal).

Es sind vermutlich verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen (Aussehen, Charakter, Beziehungsnetz, finanzielle Mittel usw...)

BodeständiX

Ja Titus, die haben alle den richtigen Beruf gewählt: Maurer!

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