Montag, 21. Juni 2010

Das Hoffen auf musikalische Zeiten

Das grauenvolle Tröten der Vuvuzelas bildet den würdigen Rahmen für die chaotischen Zustände unserer derzeitigen Welt:

"... Wenn die Emotionen berührt werden, drücken sie sich in Klang aus. Und wenn Klänge Formen annehmen, erhalten wir Musik. Folglich ist die Musik eines friedlichen und blühenden Landes ruhig und fröhlich, und seine Regierung geordnet. Die Musik eines Landes im Aufruhr zeigt Unzufriedenheit und Wut, seine Regierung liegt im Chaos ..."
Solches schrieb vor bald dreitausend Jahren einer der grössten Weisheitslehrer der Menschheit: Konfuzius. Er sprach viel über das Wesen der Musik:
"... Wahrhaft grossartige Musik enthält die Harmonie mit dem Universum. Wenn die Seele verkümmert ist, kann nichts wachsen und wenn die Welt im Chaos versinkt, werden ihre Rituale und Musik zügellos. Also versucht der höherentwickelte Mensch, durch das Wiederfinden der menschlichen Natur im Herzen Harmonie zu schaffen, und durch Musik die Vervollkommnung der menschlichen Kultur zu fördern. Wenn solche Musik vorherrscht und das Streben der Menschen auf die richtigen Ziele gerichtet ist, können wir das Heraufdämmern einer grossen Nation sehen. Charakter ist das Rückgrat unserer menschlichen Natur, Musik ist das Aufblühen dieses Charakters ..."
So lasst uns denn hoffen, dass die Zeiten wieder musikalischer werden.

1 Kommentare:

Hausfrau Hanna

Feiert man in Wien schon Weihnachten,
lieber BodeständiX?
Trotzdem.
Das Lied ist schön. Auch wenn draussen Hochsommer ist.

Herzlich grüsst dich
Hausfrau Hanna

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