Dienstag, 20. Juli 2010

Wie man einen globalen Generalstreik aufbaut

Passiver Widerstand kann durchaus wirksam sein. Die Geschichte liefert uns dazu einige Beispiele. Deshalb ruft ein loser Zusammenschluss von Menschen dazu auf, jeden 15. des Monats nicht zur Arbeit zu gehen, die Kinder zuhause zu behalten und nichts einzukaufen. Ein globaler Streik also:

Sechs Milliarden Menschen leiden derzeit unter einem System, das die Umwelt zerstört, zu Kriegen und Hungersnöten führt und Millionen in einem Hamsterrad aus unwürdigen Jobs und Sachzwängen gefangen hält. Es wird Zeit, diesem System die Unterstützung zu versagen, meint die Bewegung United We Strike.

Die Idee:
Statt auf der Strasse zu protestieren und sich zur Zielscheibe von Polizeigewalt zu machen, bleiben einfach alle Menschen jeden Monat einen Tag zuhause, kümmern sich um ihren Gemüsegarten, unterrichten ihre Kinder selbst, nutzen den Tag zur Bildung von Gemeinschaften.
Ziel der Aktion ist der langsame Aufbau eines globalen Generalstreiks, der für alle Menschen erfahrbar macht: Wir sind viel mehr als jene, die uns unterdrücken. Der Erfolg der Aktion wird sicherlich sehr davon abhängen, wie sich diese Idee verbreitet und wie viele Menschen den Mut finden werden, die Idee tatsächlich umzusetzen.

Mehr Infos zur Aktion gibt es auf der Webseite UnitedWeStrike.com und hier im Video:


1 Kommentare:

Harald Jenk

Vor noch gar nicht so langer Zeit, gab es einen solchen Tag sogar jede Woche, nämlich am Sonntag.

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