Wie lebt man glücklich?
Foto: pixdaus.com
Kleiner Nachschlag zum gestrigen Beitrag "Wird Volkskultur zum Mainstream urbaner Schichten?"
"Und wie lebt man glücklich?", fragt der Journalist Prow Stetschkin den russichen Schriftsteller Leo Tolstoi.
Die erste Bedingung ist ein Leben fern der Stadt, unter freiem Himmel, an der frischen Luft, auf dem Lande. Schauen Sie, selbst die Poesie stellt sich das Glück so vor, und wenn sie ein Arkadien entwirft, besingt sie ein idyllisches Leben im Schosse der Natur, fernab der Städte…Und der Journalist bohrt weiter: "Das heisst, für Städter ist das Glück unerreichbar?"
Unerreichbar, davon bin ich überzeugt! Schauen Sie, wozu diese Menschen verurteilt sind: Sie sehen Gegenstände, hergestellt durch menschliche Arbeit und bei künstlichem Licht; sie hören den Lärm der Maschinen, das Rattern der Equipagen; sie riechen Alkoholdunst und Tabakrauch; sie essen Dinge, die oft nicht frisch sind und stinken. Sie haben keinen Umgang mit der Erde, mit Pflanzen und Tieren. Das ist ein Leben von Strafgefangenen!
Ganzes Interview lesen: Ich wundere mich über nichts mehr
Na, wer sagt's denn? Tolstoi. Und in meinen eigenen Worten:






0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen