Donnerstag, 18. November 2010

Wenn Cola Cola säuft

Wetten, dass demnächst auch weitere Globalplayers mitziehen werden:

Roche: 4'800 Stellen oder sechs Prozent der Belegschaft sollen abgebaut werden. Weitere Stellen werden konzernintern verlagert und an Drittunternehmen ausgelagert, so dass insgesamt 6'300 Beschäftigte von den Massnahmen betroffen sind. 
Roche hatte übrigens im ersten Halbjahr 2010 den Konzerngewinn um 37 Prozent auf 5,6 Milliarden Franken und die Betriebsgewinnmarge von 39,1 auf 41,3 Prozent steigern können. Das Roche trotz dieser guten Zahlen ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm einleitet, ist für den Oberguru (CEO) der Roche lediglich eine
proaktive Massnahme aus einer Position der Stärke
Zynischer geht's wohl nicht. Die Endlösung dieser Führer müsste demnach zwingend die Auslöschung aller Personalkosten sein und dass
Pille Pille dreht
Auto Auto fährt
Cola Cola säuft

1 Kommentare:

antoine

Zwar sparen die Konzerne Geld, wenn sie Stellen streichen. Aber mit jeder Stelle die sie streichen, sägen sie an dem Ast auf dem sie sitzen.
Je mehr die Konzerne nur für sich und nicht Allgemeinheit schauen, umso schneller schwindet ihre Akzeptanz.
Wie sagt doch Christoph Blocher: Keine Firma ist für die Ewigkeit gemacht!

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