Wohin mit den Ausgeschafften?
Das Ergebnis hab' ich erwartet (s. meine entsprechenden Beiträge HIER, HIER und HIER). Nur, was sind letztendlich die Konsequenzen dieses Entscheides:
"... Diese Entscheidung trägt aber auch einen dicken Januskopf in sich. Denkt man die Konsequenzen der Ausschaffungsinitiative nämlich zu Ende, dann führt die Entwicklung logisch zur Errichtung eines offen faschistischen oder Apartheidregimes und zum Verbringen der Delinquenten in Konzentrationslager. Wohin will man denn die straffälligen Ausländer abschieben? Glaubt man allen Ernstes, dass die Herkunftsländer ihre Schätzchen wieder haben möchten?(apropos "Schätzchen": lese dazu den entsprechenden Kommentar von "tinu")
Insbesondere dann, wenn der Anteil der Migranten an der Gesamtbevölkerung so gross geworden ist, dass allein deren Existenz von den autochthonen Bürgern als Bedrohung wahrgenommen wird, werden auch Stimmen laut werden, Straftäter mit Schweizer Pass und kulturfremdem Migrationshintergrund auszuweisen. Wohin soll man diese denn abschieben? Müssen sie eine gelbe Binde tragen? Sperrt man sie in Ghettos, in Konzentrationslager, oder wohin? ..."
Quelle: Gelbes Forum





3 Kommentare:
Halt du das gut gelesen?
"Wohin will man denn die straffälligen Ausländer abschieben? Glaubt man allen Ernstes, dass die Herkunftsländer ihre Schätzchen wieder haben möchten?"
Das bedeutet doch nichts anderes, als dass gewisse Länder ihre Verbrecher in die Schweiz exportieren. Also genau das, was die SVP behauptet. Ein wirklich tolles Argument.
@tinu: Das hab' ich tatsächlich überlesen. Danke Dir, dass Du mich darauf hingewiesen hast... Die ausgrenzende Denkweise hält so manche Fallstricke parat.
Lieber Hanspeter ich möchte Dich Ermutigen, dass Grossganze nicht aus dem Blickfeld zu verlieren.
Aussachaffungen zu beschliessen ist das eine, Ausschaffungen durch zu führen, das Andere.
Wenn im Strafsystem jede Ausschaffung so teuer wie im Asyl(un)wesen wird, dann wird bald Schluss sein mit der Praxis der Ausschaffungen.
Wenn jeder Ausschaffungskandidat das Bundesgericht und das Gericht in Strassbourg bemüht, dann ist der bürokratische Leerlauf vorher zu sehen.
Ich bin der Meinung, dass man das Blickfeld erweitern sollte.
Laut Dennis Madows vom Club of Rom, ist 2030 Schluss mit der heutigen Welt. Also keine Bange, die Zeit wird es richten.
Die Steuerparadies gehen von selber zugrunde. Lange werden die Kantone die Defizite nicht mehr tragen können, die Ihnen die Superreichen Steuerschmarotzer bescheren.
Kommt Zeit kommt Rat.
Judgement Day is comming soon ;-)
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