Mittwoch, 28. April 2010

Was wir wirklich brauchen

Leute, nur keine Panik wegen Griechenland & Co. Kein Geld ist für uns nicht das Problem, auch wenn wir das zäh glauben. Wir Menschen brauchen nämlich

a) Luft zum Atmen (nach 2 Minuten ohne Luft...)
b) Wasser zum Trinken (nach...)
d) Physische Nahrung zum Essen (nach...)

und dann noch:

Liebe, Miteinander, Fürsorge, Geschichten, Lagerfeuer-Romantik, Musik etc., etc.

Also: Geld brauchen wir (zum Überleben) ganz bestimmt nicht. Schon gar kein Fiat Money.

Wie man als Ungebildeter Karriere macht

Gestern habe ich mir die Sendung CLUB (Bonjour, Grüezi, Hello! - Verstehen Sie Schweizerisch?) angeschaut und mich über die "Gebildeten" gewundert. Sie haben sich übrigens selbst so bezeichnet und das nicht zu sparsam.

Da stürzten sich diese "Gebildeten" begierig auf den Pedro Lenz. Er erzählte nämlich, wie man sich zu seiner Zeit als "Ungebildeter" auf dem Bau verständigt hatte (er schloss übrigens 1984 seine Maurerlehre ab, um dann auf dem 2. Bildungsweg die Matura nachzuholen). Das amüsierte die anwesenden "Gebildeten", weil ihnen solche Untiefen halt nicht mehr geläufig sind. Das harte Los der "Gebildeten": Man hat keinen Zugang zum "Volkston".

Übrigens:

Ich frage mich schon lange, weshalb dieser Pedro Lenz so populär geworden ist (gemacht worden ist). Hat er vielleicht seine Maurerschaft gar nie abgelegt?

Ich persönlich finde den Pedro höchstens durchschnittlich und werde auch sein neustes Buch "Der Goalie bin ig" nicht kaufen, obwohl die Kamera dieses Buch während der Sendung für prominente (mindestens!) zehn Sekunden in Grossformat gezeigt hat.

Dienstag, 27. April 2010

Aus Land und Stadt


Foto gefunden auf pixdaus.com

Irgendwie hat es der Matthias Claudius - obwohl Freimaurer gewesen - mit seinem "Der Mond ist aufgegangen" zielgenau getroffen. Ich mag diesen Liedtext. Insbesondere die 3. Strophe:
Seht ihr den Mond dort stehen
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön
So sind wohl manche Sachen
Die wir getrost verlachen
Weil unsere Augen sie nicht seh'n 
Und Leute: Draussen passiert gerade ein wunderschöner Mondabend. Ich gehe nun raus an die Emme und geniesse die magische Stimmung.  Übermorgen bin ich wieder in Wien.

Wenn die Buchenwälder rauschen

Da kommt bei mir schon ein bisschen Rührung auf: Die Kids von Oberdorf BL - ja, dort bin ich aufgewachsen - haben nämlich einen Filmpreis gewonnen: Den "Kid Witness News Schweiz". MC Kutti hat den Oberdörfer Schülern/Schülerinnen den wohlverdienten Pokal im Verkehrshaus Luzern überreicht:

Die prominente Jury zeigte sich an der Award-Verleihung begeistert von den eingereichten Beiträgen der Jugendlichen und verteilte viel Lob. „Wir möchten den Teilnehmenden herzlich gratulieren, sie alle haben vor einem Jahr ein Ziel gehabt und dies mit tollem Einsatz sowie einer gelungenen Mischung aus spielerischer Freude und Tiefsinn erreicht“, meinte Charles Clerc stellvertretend für die ganze Jury. Den Award entgegennehmen durften schliesslich die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Oberdorf in Baselland. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Beitrag „Der Baum fällt“ durch „eine schöne Geschichte mit immer wieder überraschenden Einfällen“, so Juror Kutti MC in seiner Laudatio. An der Award-Zeremonie wurden aber nicht nur die Gewinner gefeiert, sondern alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde und teilten sich die Freude, ihren Film auf Grossleinwand präsentieren zu können.

Nun sind die Blicke gespannt nach Japan gerichtet – dahin wurde nämlich die Gewinner-Produktion der Primarklasse aus Oberdorf direkt hingeschickt und wird nun erneut von einer Jury zusammen mit den besten Beiträgen aller Teilnehmerländer kritisch visioniert. Aus den 26 Produktionen werden sechs ausgewählt, deren Macher Panasonic nach Japan einlädt, wo sie schliesslich an der internationalen Award-Verleihung teilnehmen.
Quelle: Panasonic Schweiz
Hier also der preisgekrönte Film aus dem Waldenburgertal mit den eindrücklichen Buchenwäldern:

Die Kehrseite des Sklaventums

Und hier die Sicht der Dinge von Noldi Alder, Volksmusikant im Film "Heimatklänge" (s. Filmbeitrag):

" Wenn wir wüssten, wie frei wir sein könnten, würden wir zerplatzen!"

Wo sind sie geblieben?

Ich weiss ja nicht, ob es nur mir so ergeht. Ich vermisse diesen Frühling meinen geliebten Amselgesang. Zum Glück gibt's Youtube und deshalb tröste ich mich halt damit:

Montag, 26. April 2010

Neues Geld in alten Schläuchen

Interessant find' ich derzeit, dass die meisten Menschen, die ich so treffe, von sich aus mit mir über solch' seltsame Dinge wie "Staatsbankrott" bzw. "Währungsreform"(= Euphemismus für "Staatsbankrott") reden. Ob sie allerdings wissen, was damit auf UNS zukommen wird?

Auch der Mainstream schlägt in letzter Zeit ganz neue Töne an. Dann wird's wohl bald kommen. Laut den "Experten" des ZDF sollten die EU-Länder zu den alten Währungen zurückkehren (Heute Journal 23. April):

Wie man Sozialleistungen einsparen kann

Kürzlich unterhielt ich mich mit einem guten Bekannten. Er erzählte mir eine Geschichte, die ich fast nicht glauben konnte:

Da gibt's in einem kleineren Dorf in einem idyllischen Schweizer Landkanton einen Mann, der für sich mehr schlecht als recht (Selbständigerwerbender) sorgen kann. Die Gemeinde befürchtete wohl zu Recht, dass dieser Mann  ihnen demnächst auf dem Geldsäckel liegen würde. Was machten also die findigen Gemeindeväter- und mütter? Sie meldeten "von Amtes wegen" diesen Mann ab und schickten den Heimatschein mit dem Vermerk "Unbekannter Aufenthaltsort" seinem Heimatort  zu. Dieser Mann wohnt jedoch nach wie vor in diesem kleinen idyllischen Ort. Steuern, Krankenkassenbeiträge etc. plagen ihn nicht mehr. Er existiert offiziell nicht mehr.
Mein guter Bekannter hat sich für diesen Mann eingesetzt. War vorstellig geworden beim kantonalen Ombudsmann, versuchte, die Medien einzuschalten. Ohne Erfolg. Zu heiss sei diese Geschichte. Nichts zu machen, so der Bescheid.

Bahnt sich da klammheimlich eine neue Praxis an, um sich elegant drohender (Schweizer) Sozialfälle zu entledigen? Kann vielleicht jemand unter meinen Bloglesern/-leserinnen Ähnliches berichten?

Sonntag, 25. April 2010

Von Äpfeln und anderen Früchtchen

Kleine Preisfrage: Haben etwa diese beiden Artikel etwas gemeinsam?

Schweiz entwickelt sich zum Paradies der käuflichen Liebe
Von Bäumen, Äpfeln und Erkenntnis

Allfällige Antworten sind als Kommentar zu posten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Samstag, 24. April 2010

Bildungsveranstaltung mit Musik

Möglicherweise liegt es daran, dass ich nun östlicher lebe. Abgesehen davon langweilt mich die übersubventionierte (auch: überkommerzialisierte) und deshalb ausgelutschte westliche Kultur- und Kunstwelt bereits seit geraumer Weile. Höchste Zeit also, hinter den ehemaligen "Eisernen Vorhang" zu schauen. Und siehe da: Wie Perlen reihen sie sich vor Aug' und Ohr:


Zum Beispiel (wird natürlich fortgesetzt):

Der russische Liedermacher und Schauspieler Wladimir Wyssozki, 1938-1980, war schon zur Zeit seines kurzen Lebens eine Legende. Bekannt war er in der Sowjetunion “wie Lenin oder Jesus”, so sagte man. Geschützt durch seine Popularität, die er sich am legendären Taganka-Theater in Moskau erspielt hatte, gelang ihm ein einzigartiger Spagat zwischen Verbot, Duldung und Öffentlichkeit. Seine Lieder kursierten in tausenden Tonbandmitschnitten überall im Land, fast jeder kannte sie. Wenn ihm Konzerte verboten wurden, tarnte er sie als “Bildungsveranstaltung mit Musik”. Seine Themen reichten von den unsäglichen Leiden der Russen während Krieg und Stalinzeit bis zu den kleinen, täglichen Absurditäten der Breshnew-Ära:
In den 70er-Jahren wirkten Wyssozkis heisere, dramatische Lieder wie Verzweiflungsschreie, die aus der Erstarrung der Breshnew-Ära herausbrachen.
Immer waren seine Lieder von grösster Ehrlichkeit und Intensität. So war auch sein Leben, in dem die Ehe mit der französischen Filmschauspielerin Marina Vlady einen zusätzlichen irritierenden Glanzpunkt setzte.

Obwohl der Tod des Gitarrenlyrikers geheim gehalten wurde, weil zu diesem Zeitpunkt gerade die Olympischen Spiele in Moskau stattfanden, sprach sich die Nachricht rasend schnell herum. Fast hundertausend Menschen nahmen an seiner Beisetzung auf dem Moskauer Friedhof "Wagankowskoje" teil. Die Beerdiung wurde zu einer der grössten nicht staatlich verordneten Demonstration, die es bis dato in der sowjetischen Hauptstadt gegeben hatte:
Ich sterbe, ohne jemals wirklich frei gewesen zu sein.

Donnerstag, 22. April 2010

Touch the Sweet Earth

Was sich mit den Jahren alles so ansammelt. Zum Beispiel Musik. Wenn ich meine vielen CD's so durchgehe, steigen Erinnerungsbilder in mir auf. Es sind spezielle Zeiten gewesen, die mich zu dieser und jener Musik hingezogen haben.

Ein Beispiel: Eine CD von Sharon Burch. Wunderbare Native-Songs (Sharon Burch ist eine Navaho-Volksmusikantin bzw. ihr Vater ist Deutscher und ihre Mutter Navaho).

Nicht verwunderlich, dass ich mich  zu dieser Zeit, wo ich diese CD kaufte, intensiv mit "indianischen" Kulturen auseinandergesetzt habe. Bis mich dann ein nettes Erlebnis zu den helvetischen Natives geführt hat...

Hier ein wunderschönes Lied, das mich immer noch tief berührt: "Earth and Sun" aus der CD "Touch the Sweet Earth":

Montag, 19. April 2010

Die Musikwelt sitzt fest

Die Sperrung des europäischen Luftraumes hat erhebliche Auswirkungen auf das Musikleben. Zahlreiche Musiker sind blockiert, etwa die Dresdner Philharmoniker in Spanien oder Anne Sofie von Otter in Schweden.

Konzertagenturen und Opernhäuser sind zur Zeit mit Umbesetzungen, Improvisationen und der Suche nach alternativen Riesewegen für ihre Künstler mehr als vollauf beschäftigt.

Laut einem Bericht der «New York Times» sind etwa die Dresdner Philharmoniker und ihr Dirigent Rafael Frühbeck de Burgos in Spanien gestrandet, und die Met muss für eine Aufführung von Bergs «Lulu» ohne Anne Sofie von Otter in der Rolle der Gräfin Geschwitz proben.

Der Pianist Leif Ove Andsnes, der mit dem Sinfonieorchester von Barcelona hätte auftreten sollen, sitzt in Norwegen fest, und der Geiger Daniel Hope ist von Istanbul aus via Zagreb auf abenteuerlichen Wegen nach Stuttgart unterwegs, wo er mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart proben sollte.
Quelle: codexflores

Sonntag, 18. April 2010

Die Nähe wird interessant

Wohltuende Stille. Keine dröhnenden Düsenjets über den Köpfen. Wie das die "Schneisen-AnwohnerInnen" nur aushalten werden? Die vermissen sicher etwas.

Da erinnere ich mich ans Jahr 1973 zurück, als während der "Oelkrise" drei autofreie Sonntage befohlen wurden. Es gab da so Einige, die sich missmutig diese Sonntage um die Ohren schlugen, weil ihre stilliegenden Benzinkarrossen sie zum Nichtstun verdonnerten: Kein Auto, kein Leben. Eben.

Für uns Teenager waren das jedoch aufregende Sonntage. Sämtliche Strassen gehörten uns. Wir fuhren auf unseren Radeseln meilenweit - u.a. an einen FCB-Match. Gegner war damals der Tabellenletzte La Chaux-de-Fonds. Und es kamen erstaunlich viele Fans: Über 17'000 an der Zahl. Die meisten per Fahrrad und aus allen Himmelsrichtungen.

An einem weiteren Sonntag wurde von findigen Leuten das aus finanziellen Gründen geschlossene "schnusige" Plüsch-Kino im Bezirkshauptort für eine Filmvorführung geöffnet. Angesagt waren "Laurel & Hardy" (Dick & Doof). Der Kinosaal war rappelvoll. Wir amüsierten uns königlich, obwohl wir diese Filme schon mehrmals gesehen hatten.

Merke: Menschen finden wieder zusammen, wenn die Mobilität eingeschränkt ist. Die Nähe wird (wieder) interessant.

Freitag, 16. April 2010

Österreich: Von der Muse geküsst

Hab' ich doch längstens gewusst: Musik ist in Österreich beliebter als Sport.

Musik spielt im Leben der Österreicher eine zentrale Rolle – ein oft verwendetes Klischee, das nun durch eine Studie des Instituts für Musiksoziologie der Wiener Kunstuniversität bestätigt wird.

Die Studie zeigt, dass Österreicher in der Freizeit insgesamt öfter aufmerksam Musik hören als Sport zu betreiben und dass jeder Zweite im Land musikalisch aktiv ist. 85 Prozent der Bevölkerung bezeichnen Musik als unverzichtbaren Teil ihres Lebens.

Die spontan genannte Lieblingsmusik der Österreicher kommt zumeist aus den Bereichen Oldies, Schlager und Volksmusik, aber auch Rockmusik, Pop und Klassik erfreuen sich hoher Beliebtheit.

Während die Jüngeren oft Computer und MP3-Player zum Musikhören verwenden, bleiben die Älteren fast ausschliesslich beim Radio und wünschen sich dabei, mehr Österreicher zu hören.

Wer über hohe Schulbildung verfügt, hört verhältnismässig oft Klassische Musik oder Jazz, geht öfter in Konzerte und hat mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Instrument gelernt. Auffällige Geschlechtsunterschiede zeigen sich eigentlich nur beim aktiven Musikmachen: Frauen singen mehr als Männer.
Quelle: codexflores

Aus aktuellem Anlass: Ashes to Ashes

Aus aktuellem Anlass:

Donnerstag, 15. April 2010

Die McDonaldisierung der Kulturförderung

Ach, tut das gut:

"Die McDonaldisierung hat aber auch die Kulturförderung ergriffen; sie macht sie zur immer besser geölten, routinierten und berechenbaren Maschine. Kulturkonsumenten halten sich an (normierte) Multiplexkinos und (normierte, familientaugliche) Erlebnisparks, Künstler an prozessoptimierte und kriteriennormierte Gesuchsformulare, Kulturkommissionen an den Weg des geringsten Widerstandes. Entsprechend ernüchternd ist der Umgang mit Kulturfunktionären. Die reden bloss noch in Leistungsvereinbarungen, Qualitätskontrollen, Best Practices und Umwegrentabilitäten."
Ich empfehle, den ganzen Beitrag auf codexflores zu lesen: HIER

Lemmy grantelt gegen den Boss

Andere werden altersmilde. Er nicht. Für Motörhead-Frontmann und –Bassist Lemmy Kilmister ist nämlich Bruce Springsteen ein Weichei. Der Boss habe die ganzen Ehrerbietungen, die ihm entgegen gebracht werden - inklusive 20 Grammys - gar nicht verdient. So schimpfte er in einem Interview mit Staythirstymediacom:

"Wir sind die echten Rock'n'Roller. Und dann gibt es solche Poser wie Bruce Springsteen, die die Awards abräumen. Ich hör da keinen Rock'n'Roll. Er kann sich glücklich schätzen, ein paar gute Songs geschrieben zu haben. Mehr nicht."
Lemmy ist immer noch verärgert, dass der einzige Grammy, den er je bekommen hat für die Coverversion des Metallica Songs "Whiplash" war. Dies kommentierte Lemmy so: "Sie haben offensichtlich noch keinen Motörhead-Song gehört. Wir haben zuletzt drei konstant gute Alben abgeliefert. Und für was kriege ich den Grammy? Für ein dämliches Cover. All die ganzen Jahre. Scheiss auf sie!"

Jawohl und Motörhead an:

Mittwoch, 14. April 2010

Die Schuldfrage ist geklärt

Man kann es natürlich auch so sehen: Die bösen Blogs, die sozialen Netzwerke sind schuld daran, dass die Schweinegrippe-Impfung kein Knüller gewesen ist: Schweinegrippe-Hysterie – Experten kritisieren Web

Dienstag, 13. April 2010

Die Inzucht der Wirtschafts-Elite

Schön, dass solches in den MSM (hier: Spiegel) steht (ich habe das Gleiche schon vor bald 20 Jahren hausiert - nicht zur allgemeinen Freude...):

"... Wenn wir in der Wirtschaft wirklich etwas bewegen wollen, brauchen wir eine Kulturrevolution auch innerhalb der Unternehmen. Wir sollten uns nicht länger dem Menschenbild selbstherrlicher "Leistungsträger" unterwerfen, die Mitarbeiter unterhalb bestimmter Gehaltsgrenzen als Dispositionsmasse betrachten, und ihren Hass gegen die "Verlierer" immer unverhüllter auch in die politische Sphäre einbringen. Wir sollten zeigen, dass wir auch anders können. Und besser ..."
Ganzen Artikel lesen: HIER

Mittwoch, 7. April 2010

Gefällige Form, hintergründig die Kunst

Es gibt sie auch: Fördergremien, die tatsächlich etwas Substantielles zur aktuellen Kunst beitragen. Beispielsweise der Landkanton der beiden Basel. Alljährlich präsentiert er seine übers Jahr getätigten Ankäufe in einer Ausstellung. Dieses Jahr zusätzlich mittels eines informativ gehaltenen Magazins. Erfrischend einfach aufgemacht, den Künstlerinnen und Künstlern Raum gewährend und nicht, wie vielmals zu beobachten, selbst ein Kunstwerk abliefern zu wollen.

Nebst den üblich "Verdächtigen", denen ich bereits in meiner aktiven Förderzeit begegnet bin, habe ich auch Entdeckungen gemacht. So zum Beispiel die Künstlerin Simone Häfele aus Karlsruhe (?). Leider habe ich nichts über sie im weltweiten Netz erfahren können. Schade.

Sie macht für mich eine äusserst hintergründige Kunst: Hinter einer gefälligen Form (ein bisschen Pop, ein bisschen Comic) entstehen Tiefen-Welten. Spannend. Ich werde diese Künstlerin bzw. deren Werke in nächster Zeit wohl intensiv beobachten...

Hier ein paar ihrer Bilder (leider nicht in bester Qualität, da aus dem Magazin fotografiert):

Black Beauty hat ein Gefühl im Bauch

Tentacles of Doom

The two Faces of the Moon

Die ganze 'ERNTE' ist im Kunsthaus Baselland vom 14. bis 25. April 2010 anzuschauen. Mein Tipp: Hingehen.

Montag, 5. April 2010

Wehrt euch gegen jeden Zwang

Immer wieder stolpere ich im weltweiten Netz über Perlen, die ich in der Offline-Welt sonst nur schwerlich gefunden hätte. So bescherte mir das weltweite Netz über Ostern einen tiefgründigen Mystiker mit Namen Max Prantl. Man kannte ihn zu Lebzeiten kaum, obwohl sein Schaffen - auch sein künstlerisches - nicht unbedeutend (das im wahren Sinn des Wortes) gewesen ist:
Max Prantl, Maler, Dichter und Mystiker

Sonntag, 4. April 2010

Das Bild der Schweiz anno 1951

Donnerstag, 1. April 2010

Ein gelungener Aprilscherz

Habt Ihr den ultimativen Aprilscherz 2010 auch schon gefunden?

71 Millionen Franken für CS-Chef Brady Dougan. Eine schwer verdaubare Zahl macht in der Presse nun die Runde. Und erntet sogar noch Applaus.
Danke, Herr Dougan, für diesen köstlichen April-Scherz.

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