Freitag, 30. Juli 2010

Roads of the earth and roads of the spirit

Vor 18 Jahren habe ich den Bruce Cockburn erstmals an einem Konzert erlebt. Vor allem sein "Child Of The Wind" geht mir seither nicht mehr aus den Ohren und aus dem Sinn:

Freitag, 23. Juli 2010

Musik berührt die Herzen

Tatsächlich. Musik verbindet. Weltweit.
Hier ein entsprechendes Experiment:

video

Donnerstag, 22. Juli 2010

Von der Liebe zum Besitz *

Ob Wirtschaftskrise, soziale Ungerechtigkeit oder die Zerstörung der Umwelt: Der Mensch scheint in seinem ethischen Handeln versagt zu haben. Deshalb fordert Roland Alton, Medienforscher und Mitglied des akademischen Beirats von Creative Commons Austria mit seinem neuen Buch: "Ethify yourself!"

Ich hab's teilweise gelesen und na ja: Ähnliches, wenn nicht gar Gleiches, diskutierten wir bereits in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Nächtelang.

Hat's gefruchtet?

Liegt doch ein Fünkchen Wahrheit darin, dass der "weisse Mann" irgendwie falsch gepolt ist?

"... Wir glauben, dass die Liebe zum Besitz * eine Schwäche ist, die man überwinden muss, und dass jemand, der zu sehr an materiellen Werten hängt, seine innere Harmonie gefährdet ..."
Ohiyesa

*) Richtigerweise müsste es "Eigentum" heissen, denn darauf fusst ja das System des "Weissen Mannes".

Dienstag, 20. Juli 2010

Wie man einen globalen Generalstreik aufbaut

Passiver Widerstand kann durchaus wirksam sein. Die Geschichte liefert uns dazu einige Beispiele. Deshalb ruft ein loser Zusammenschluss von Menschen dazu auf, jeden 15. des Monats nicht zur Arbeit zu gehen, die Kinder zuhause zu behalten und nichts einzukaufen. Ein globaler Streik also:

Sechs Milliarden Menschen leiden derzeit unter einem System, das die Umwelt zerstört, zu Kriegen und Hungersnöten führt und Millionen in einem Hamsterrad aus unwürdigen Jobs und Sachzwängen gefangen hält. Es wird Zeit, diesem System die Unterstützung zu versagen, meint die Bewegung United We Strike.

Die Idee:
Statt auf der Strasse zu protestieren und sich zur Zielscheibe von Polizeigewalt zu machen, bleiben einfach alle Menschen jeden Monat einen Tag zuhause, kümmern sich um ihren Gemüsegarten, unterrichten ihre Kinder selbst, nutzen den Tag zur Bildung von Gemeinschaften.
Ziel der Aktion ist der langsame Aufbau eines globalen Generalstreiks, der für alle Menschen erfahrbar macht: Wir sind viel mehr als jene, die uns unterdrücken. Der Erfolg der Aktion wird sicherlich sehr davon abhängen, wie sich diese Idee verbreitet und wie viele Menschen den Mut finden werden, die Idee tatsächlich umzusetzen.

Mehr Infos zur Aktion gibt es auf der Webseite UnitedWeStrike.com und hier im Video:


Mittwoch, 14. Juli 2010

Aus für das Vienna Art Ochestra

Laut österreichischen Pressemeldungen wird das Vienna Art Orchestra (VAO) des Schweizer Bandleaders Mathias Rüegg definitiv aufgelöst. Schuld daran ist neben einer chronischen Unterfinanzierung ein «massiver Nachfragerückgang».

Wie die «Kleine Zeitung» schreibt, haben «chronische Unterfinanzierung, ein massiver Nachfragerückgang aus den Kernländern Österreich, Schweiz und Deutschland sowie wirtschaftsbedingtes Einbrechen von Ländern wie Italien, Spanien oder Frankreich» Rüegg zu dem Schritt veranlasst.

Für eine Weiterexistenz hätte das Orchester einen Finanzzuschuss von rund 200'000 Euro benötigt. Die Stadt Wien will es allerdings nicht mehr unterstützen. Vor drei Jahren hat sich der Hauptsponsor Bank Austria zurückgezogen.

Zum letzten Mal auf der Bühne war das Ensemble letzte Woche beim Musikforum Viktring im österreichischen Klagenfurt. Insgesamt war das VAO 33 Jahre aktiv.


Gefunden auf codexflores

Montag, 12. Juli 2010

Nachdenken tut not

Von wegen 'grenzenlos':

Sind wir nicht zu lange auf die ideologischen Phrasen von Freiheit, Toleranz und Antidiskriminierung hereingefallen?

Dienen diese Phrasen nicht auch der Diskriminierung?

Der Ausgrenzung von Konservativen und der Abschaffung der Meinungsfreiheit?

Beispielsweise.

Über die Nutzung der Kunst

Verwundert es Dich, dass ich nichts mehr über die Förderkratie-Krake schreibe?
Nein?
Mich auch nicht.
Denn es gibt nichts darüber zu bloggen:

Der zentrale Aspekt ist (immer noch) die Nutzung der Kunst zur Ablenkung von den ernsteren Fragen - zum Beispiel den sozialen...

Mittwoch, 7. Juli 2010

Karl Denver lässt es jodeln

Muss mal wieder etwas Jodlerisches ins Blog einstellen und da passt allemal der Karl Denver, 1931-1998, mit seiner jodlerischen Eleganz rein (1961,"Wimoweh"):

Montag, 5. Juli 2010

Grenzenlos

Wir leben in erstaunlichen Zeiten. Grenzen sind weg, Gegensätze verlieren ihre Schärfe:

Wir haben uns daran gewöhnt, dass "legal" und "illegal" Synonyme geworden sind.

"Recht" und "Unrecht" gibt es für uns nicht mehr, nicht als erkennbare Gegensätze.

"Staat" und "Mafia" sind einander zum Verwechseln ähnlich - wenn nicht deckungsgleich - geworden.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Über unerreichbare Vorbilder

Ich bin stolz, in der freiesten und besten Welt zu leben. Ich bin stolz auf die Errungenschaften des 'American Way of Life' und verehre meine Brüder und Schwestern in 'God's own Country' als für mich unerreichbares Vorbild:



"Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen." George Bernard Shaw.

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