Den Bock zum Gärtner machen
Wer kontrolliert eigentlich in der Schweiz die Sicherheit der AKW's?
Über Bewilligungen für den Bau, Betrieb und die Änderung von Kernanlagen entscheidet der Bundesrat. Das Bundesamt für Energie (BFE, Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) wirkt bei der Durchführung der atomrechtlichen Bewilligungsverfahren mit und bereitet die Entscheide des Bundesrates vor.Jetzt wird's mehr als interessant:
Bundesrat und BFE stützen ihre Entscheide auf Gutachten des Eidgenössischen Nuklear-Sicherheitsinspektorats (ENSI). Diese Aufsichtsbehörde ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit, wird aber vollumfänglich von den Kraftwerksbetreibern finanziert.
ENSI beaufsichtigt und beurteilt die nukleare Sicherheit und den Strahlenschutz in den schweizerischen Kernanlagen, zu denen neben den Kernkraftwerken auch Einrichtungen zur Konditionierung und Lagerung der radioaktiven Abfälle gehören. ENSI führt Inspektionen durch, überwacht den sicherheitstechnischen Zustand und die Einhaltung der Vorschriften, formuliert Auflagen an die Betreiber und informiert die Öffentlichkeit.
Gefunden auf der Website des Kernkraftwerkes LeibstadtDie Strombarone kontrollieren sich also selbst! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...





4 Kommentare:
Unglaublich! Wirklich unglaublich!
Deshalb: Abschalten - Atom, das war's!
@dan: und diese Ungeheuerlichkeit kann jedermann - auch die MSM - auf der Website des KK Leibstadt nachlesen. Und die PolitikerInnen reden immer noch von "...hohen Sicherheitsstandards ...", welche eben die Strombarone sich selber diktieren...
Skandal, den niemand, auch gar niemand, thematisiert.
Ach was denn! Die Freiwillige Selbstkontrolle funktioniert doch auch in der Unterhaltungsindustrie wunderbar!
@Matthias: Da steh' ich jetzt auf der Leitung... bitte einem alten Mann etwas näher erläutern. Merci.
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