Der Hudigäggeler ist zurück
Zürich war mal die Hochburg der Ländlermusik und es sieht ganz darnach aus, dass diese Zeiten wiederkehren. Die Nachfrage nach Volksmusik steigt. Das Restaurant Rietberg in der Enge erfreut sich einer grösseren Beliebtheit punkto Live-Ländlermusik. Die Stubeten und Konzerte im Restaurant Farbhof in Altstetten sind sehr gut besucht. Auch in der Brasserie Federal im Hauptbahnhof setzt man immer mehr auf Live-Ländlermusik. In der Tonhalle erklingt während der "Stubete am See", die seit drei Jahren dort und auf dem Bauschänzli stattfindet, auch immer wieder moderne Ländlermusik. Und im Club Hey am Bellevue wurde in den letzten Jahren eine Volksmusik-Stubete zum Highlight des Programms.
Und in der "Aelpli-Bar" im Zürcher Niederdorf gehen regelmässig die Wellen hoch:
Gut so!
Und in der "Aelpli-Bar" im Zürcher Niederdorf gehen regelmässig die Wellen hoch:
"... Das Musikprogramm der Aelpli-Bar ist vielfältig. Mal spielen Schwyzerörgeli-Formationen, mal Handorgel-Duette, mal wird nur gesungen. «Jeder hat das Recht, hier zu spielen, niemand wird gemessen, hier drin sind alle gleich.» So bleibe es interessant, man wisse nie, was einen erwarte. «Auch die Gäste sind völlig verschieden. Es kommen Banker, Touristen, Stadtzürcher jeden Alters. Manche muss ich nach dem Ausweis fragen, so jung sind sie. Und wissen Sie, was die nach dem zweiten Bier machen? Sie wünschen den ‹Schacher-Sepp› und singen lautstark mit ..."
Artikel (Züri-Tipp) lesen: Der Hudigäggeler ist zurückEs scheint mir fast, als hätte sich die Volkmusik in der Schweiz emanzipiert, sich endgültig der zuschnürenden Fesseln der "geistigen Landesverteidigung" entledigt.
Gut so!






1 Kommentare:
Manch einer der sich im Global Village verlaufen und sich in den Weiten des Cyberspace verloren hat, findet sich wieder dort, wo seine Vorfahren waren.
Wir sind was wir sind, und was anderes können wir nicht werden. Ob es uns passt oder nicht.
In diesem Zusammenhang finde ich interessant, wie sie der Stellenwert des Edelweiss-Hemmli in den letzten 20 Jahren verändert hat.
Zu erst war es ein Teil der Tracht, dann liefen die Hippies damit herum und zuletzt ist zum Werbeträger für die konventionelle Landwirtschaft geworden.
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