Montag, 28. Februar 2011

Das Wirtschaften ist kein Kindergeburtstag!

Wenigstens ist dieser Billigfliegerchef Michael O'Leary (Ryanair) schonungslos ehrlich:

Die Umwelt interessiert mich einen Dreck. Es interessiert mich, wenn das Öl 100 Dollar kostet, deswegen will ich so wenig wie möglich davon kaufen. Jede Firma, die eine Umweltstrategie verfolgt, verarscht die Leute nur. Das ist doch nur Zeug aus der Marketingabteilung
Vollständiges Interview lesen

Samstag, 26. Februar 2011

Es ist noch nicht genug Gaga

Wie ich doch unsere "freie" Presse liebe. Sie füttert mich täglich mit allerlei Fastfood. Zum Beispiel weiss ich jetzt, dass Lady Gaga soeben eine Sauf-Diät macht und ihre Songs stets bekifft schreibt. Na ja, es passiert ja momentan nichts Wichtigeres auf unserem Planeten. So speisen wir halt die Jugend mit "Gaga" ab:

Generation Gaga

Mittwoch, 23. Februar 2011

Werde auch Du zum umjubelten Volksmusikstar!

BodeständiX möchte, dass auch Du, geschätze Blogleserin, geschätzter Blogleser, Schweizer Volksmusikstar wirst, denn die Zeiten für die üblichen Berufe werden härter. Und so ein Stardasein ist doch herrlich. Eine grosse, treue Fangemeinde, stets präsent in Boulevard und "Glückspost" und gern eingeladen als Stargast an allerlei wichtigen Veranstaltungen. Kurzum: Ein Schlaraffenleben.

Also, mach mit (nachfolgend die offizielle Ausschreibung vom Schweizer Radio und Fernsehen):


Volksmusikstars von morgen gesucht!

Kannst du Jodeln oder singst du Schlager? Spielst du Evergreens oder beherrschst du das Hackbrett oder das Schwiizer-Örgeli? Dann melde dich jetzt an für die neue grosse Samstagabend-Show:

«Alpenrose 2011 – Die Schweizer Volksmusik-Show»!

Das Schweizer Radio und Fernsehen sucht den neuen Stern am Volksmusik- Himmel.
Mitmachen kann, wer Schweizer Staatsbürgerin oder Staatsbürger ist, die Niederlassungsbewilligung C, die Aufenthaltsbewilligung B oder die Kurzaufenthaltsbewilligung L besitzt. Ausserdem müssen Sie vor dem 1. Januar 2000 geboren sein.

Es gibt insgesamt sieben Musik-Kategorien: Ländler-Hits, Schlagerklassiker, Chor und Jodel, Volkstümlicher Schlager, Instrumental-Hits, Liedermacher und Evergreens.

Diese Kategorien werden von je einer Schweizer Musikerin oder einem Schweizer Musiker als Pate betreut. Die Aufgabe der Paten besteht darin, Stars von morgen zu finden und sie für die Show vorzubereiten. Welche Nachwuchskünstler es in die Sendung schaffen, entscheiden die Paten.

Das Schweizer Radio und Fernsehen freut sich, mit den Paten sieben Profis aus dem Musik- und Showbusiness in der Sendung mit dabei zu haben:







 
  • Carlo Brunner (Ländler-Hits)
  • Francine Jordi (Schlagerklassiker)
  • Melanie Oesch (Chor und Jodel)
  • Monique (Volkstümlicher Schlager)
  • Nicolas Senn (Instrumental-Hits)
  • Polo Hofer (Liedermacher)
  • Toni Vescoli (Evergreens)
In der Sendung entscheidet das Fernsehpublikum mittels Televoting, welcher der Nachwuchskünstler die «Alpenrose 2011» erhält.

Bewirb dich jetzt, allein oder mit deiner Gruppe und sende uns eine Aufnahme und ein Foto von dir. Packe jetzt deine Chance und gewinne die erste "Alpenrose".

Anmeldeformular, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen findest du unter www.alpenrose.sf.tv.

Anmeldeschluss ist übrigens bereits Freitag, 4. März 2011. Also sputet Euch, liebe BlogerleserInnen!

Montag, 21. Februar 2011

Über die Änderung der uns auferlegten Normen

Ich habe mich manchmal über die Umwertung von Werten geärgert und dabei nicht bemerkt, dass ich damit dieser Umwertung unnötig Gewicht verleihe. Nun mach' ich es andersrum und werte die uns eingebläute Ordnung um:

Diese wunderbare Welt, in der wir leben, ist eher erstaunlich als bequem, eher schön als nützlich, eher ein Gegenstand der Andacht als der Ausbeutung. Die Ordnung der Dinge sollte daher geändert werden: der siebte Tag sollte der Tag der Arbeit sein, der Tag, an dem wir unseren Lebensunterhalt im Schweiße unseres Angesichts verdienen. Die übrigen sechs Tage sollten festliche Tage der Liebe und der Seele werden – eine Zeit, in der wir durch diesen weiten Garten streifen, um uns den sanften Einflüssen und subtilen Eingebungen der Natur zu überlassen.

Henry David Thoreau
PS: Wer sich eingehender mit den Gedanken Thoreaus beschäftigen möchte, dem sei hiermit verraten, dass seine ca. 6'000 Seiten umfassenden Tagebuchaufzeichnungen täglich mit etwa hundertfünfzigjähriger Verspätung auf The Blog of Henry David Thoreau veröffentlicht werden.

Freitag, 18. Februar 2011

Bier her, denn es ist gesund!

BodeständiX schreibt hie und da über sein Lieblingsgetränk Bier, das er übrigens als "getrunkene Volkskultur" gewertet haben möchte. Nun liest er heute in Antoine's interessantem Blog, dass es wissenschaftlich bewiesen sei, dass Bier ZUSÄTZLICH auch unserer Gesundheit bekömmlich ist:

Wissenschaftlich bewiesen:
Bier ist gesund!

Dienstag, 15. Februar 2011

Kein Müll: Häuser aus Müll!

Wir hätten denn schon Alternativen zu unserem saudummen System (das glücklicherweise demnächst den Bach runter gehen wird). Zum Beispiel Abfallhäuser:

"Stellt euch ein Haus vor, dass sich selbst heizt, sein eigenes Wasser liefert, sein eigenes Essen produziert. Stellt euch vor, es braucht keine teure Technologie, recycled seinen eigenen Abfall, hat seine eigene Energiequelle. Und jetzt stellt euch noch vor, es kann überall und von jedem gebaut werden, aus den Dingen, die unsere Gesellschaft wegwirft."
Ganzen Artikel lesen

Sonntag, 13. Februar 2011

BodeständiX wandelt sich zum Wasserschamanen

Anstelle der Waffen im Schweizer Schrank schauen wir uns lieber mal die Experimente des Dr. Masaru Emoto an. Sie wirken auf mich schon erstaunlich. In ein paar tausend Versuchen hat er nämlich herausgefunden, dass Wasser nicht nur gute und schlechte Informationen, Musik und Worte, sondern auch Gefühle und Bewusstsein speichert:



Wenn ich also bedenke, dass mein eigener Körper hauptsächlich aus Wasser besteht, dann werd' ich doch glatt zum Wasserschamanen. Nicht erschrecken, liebe BlogleserInnen, wenn demnächst nur noch wunderlich verklärte, mystische Texte hier aufscheinen werden.

Samstag, 12. Februar 2011

Samstäglicher Schuss von der Kanzel

Ägypten und auch anderswo:

Der Trog bleibt, nur die Schweine wechseln.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Wenn Zeitungen masslos übertreiben

"21 Milliarden in den Sand gesetzt"

titelt heute die Gratispostille 20 Minuten.
Na und?
Das sind läppische 3,5 % Schwund (verwaltetes Vermögen ca. 600 Milliarden).

Ganz am Schluss des Artikels nuschelt der Fachexperte noch von

Problematisch sei, dass sie nun nicht in der Lage seien, eine nächste Krise zu überstehen.
Ganzen Artikel lesen
Blödsinn.
Eine nächste Krise gibt's nicht.
Wo lebt denn der?
Wir haben doch Aufschwung!

Montag, 7. Februar 2011

Zum Gedenken an Gary Moore

Gary Moore ist gestern 58jährig in Spanien gestorben:

(reload vom 4. Juni 2009: Wenn Genies aufeinandertreffen)

Heute möchte ich meinen Besuchern/Besucherinnen wieder einmal ein gutes Stück Volksmusik servieren: "The Thrill is Gone" von B.B. King:



Zwei Ausnahmekönner (Gary Moore und B.B. King), die sich im Stück "leben" lassen. Dazu Bläser: Das Sax fast wie ein Bass untendurch, wunderbar tragend. Das Tenorsax ab und zu mit ihm im Wechselspiel. Ein Schlagzeug, jederzeit sicher, präzis, jedoch völlig unaufdringlich. Ein absolutes Hammerarrangement und natürlich zwei Genies an der Gitarre. Ein Jahrhundertstück.

Sonntag, 6. Februar 2011

Sonntäglicher Schuss von der Kanzel

Der Staat ist ein (Rechts-)Konstrukt, das dafür sorgt, dass niemand fremdes Eigentum stiehlt; nicht dafür, dass das niemand muss.
Kommentar auf Feynsinn

Samstag, 5. Februar 2011

Akademisches Affentheater

Erstaunlich, wie sich heutzutage junge, "gebildete" Menschen zum Affen machen. Da treten sie an, um in 3 Minuten ihre Geschäftsidee einem erlauchten Publikum zu verzapfenkaufen, in der Hoffnung, damit Investoren zu ködern. Natürlich hat dieses Unding auch seinen Namen:

Elevator Pitch (Beitrag im Spiegel Online)

Freitag, 4. Februar 2011

Ade altes Modell Schweiz

Ich bin zu Tränen gerührt. Meine Schweiz wird "moralisch". Die Schweiz bzw. ihre Banken bzw. eben die Schweiz will Konten von Diktatoren einfrieren und diese tiefgefrorenen Gelder den Bevölkerungen zurückgeben. Und es soll nur für Projekte verwendet werden, damit eine andere Regierung mit dem Geld keinen Mist bauen kann:

Illegales Diktatorengeld: Schweiz will es Völkern zurückgeben
Hoffentlich bluten die Banken bzw. die Schweiz dabei nicht vollständig aus, denn die Diktatoren werden gerade reihenweise zum Teufel gejagt.

PS: Natürlich haben die Bankster bzw. deren Schweiz frühzeitig vorgesorgt. So werden nämlich Beutegelder inskünftig in der Schweiz legalisiert. Sawiris und die Schweizer Presse

Dienstag, 1. Februar 2011

Sind Systeme Urheber von Ungerechtigkeiten?

Manchmal mach' ich mir einfach dumme Gedanken. Zum Beispiel:

Unser System ist ungerecht.
Es bekommen die, welche schon genug davon haben, noch mehr vom Gleichen.
Das gilt natürlich auch umgekehrt
Nehmen wir einmal "unser" Wirtschaftssystem unter die Lupe. Da fragt sich unser naiver Bodeständix halt schon, wie wir an ein Wirtschaftssystem glauben können, welches
  1. auf unendlichesWachstum setzt und
  2. zudem auf den Verschleiss von Ressourcen aufbaut, von denen wir wissen, dass sie einmal verschwinden werden?
Wir rasen auf die Wand zu und geben nochmal Vollgas. Einen Plan B gibt es nicht. Es ist wirklich absurd... und wir höckeln ALLE im gleichen Boot!
Sind wir eigentlich verrückt oder einfach nur dumm?
Ist daran das System schuld?

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