Freitag, 29. April 2011

Stellenangebot

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Mittwoch, 20. April 2011

Gut gebrüllt Löwin!

Wird auch solches bald nach Europa einwandern?

Das weltweit renommierte Philadelphia Orchestra ist zahlungsunfähig. Für Europäer schockierend. Gibt es einen „Schutzschirm“ für Kulturinstitutionen?
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Kulturschaffende schliessen solche Szenarien - wenigstens noch 2009 - kategorisch aus:
"... Institutionen sterben nicht so schnell. Sie leben länger, als manch einer denkt. Immerhin haben sie das Überleben zumeist schon mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte geübt.
Ich bin überzeugt davon, dass auch die ‘traditionellen’ Organisationen den Wandel schaffen und sowohl den Umgang mit der Finanzkrise als auch mit dem Internet bewältigen werden ..."
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Gut gebrüllt Löwin!

Montag, 18. April 2011

Nie ohne Hamsterrad...

Bild hier ausgeliehen.
War das ein sportliches Wochenende.

In einigen Städten Europas war Marathon angesagt. Zehntausende von Verrückten wollten sich unbedingt über die Marathon-Distanz beweisen. Mit Schaum vor dem Gesicht, mit schmerzenden Gelenken, unterwegs als wandelnde Litfass-Säule quälten sie sich über asphaltierte Strassen.

Da frag' ich mich halt schon, was diese Menschen antreibt, sich solch' eine Tortur anzutun. Was fehlt denen eigentlich?
Lebenssinn?
Möglich, sonst wären sie wohl nicht so erpicht auf "Grenzerfahrungen" frei nach dem Motto: "Ich will wieder spüren, dass ich noch lebe”.

Erfolg?
Möglich, denn was der heutige Zeitgeistmensch im Beruf und im Alltag nicht schafft, das versucht er im Wettlauf gegen die Zeit zu erreichen.
Oder gibt's noch andere Gründe? Kann mich da jemand aufklären?

PS: Ich hab's mir gestern Sonntag ganz gemütlich auf dem Liegestuhl gemacht, mich für die kommende Woche ausgeruht. Ich hab' mir nämlich vorgenommen, u.a. einen weiteren Teil des Gartens zu verschönern. Zwar ist auch dieses Projekt mit viel Schweiss verbunden, doch muss ich dafür weder Startgeld zahlen, noch mich als Litfass-Säule ausstellen. Den verdienten Applaus geb' ich mir selber.

Freitag, 15. April 2011

Die Kapitulation vor dem Verbrechen

Über drei Billionen Euro Privatvermögen werden in der Schweiz gebunkert. Schätzungen gehen davon aus, dass 50 % bis 70 % dieses Geldes illegaler Herkunft sind. Ein dreistelliger Milliardenbetrag stammt von deutschen Steuerflüchtlingen.

Eine Studie der Bundesbank geht davon aus, dass 500 Milliarden Euro ohne Kenntnis des Fiskus im Ausland schlummern, ein Drittel davon in der Schweiz. Doch wer nun denkt, dass der deutsche Fiskus ein übermässiges Interesse daran hätte, diese Straftaten zu ahnden, der irrt. Wie die Nachrichtenagentur sda meldet, haben die deutschen Behörden hinter den Kulissen einen Deal mit dem Schweizer Bankhaus Julius Bär abgeschlossen. Die Bank zahlt einmalig 50 Mio. Euro Bussgeld, dafür stellen die Behörden die laufenden Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein. Das ist bereits skandalös – vollends skandalös wird dieser Deal allerdings, wenn man sich vor Augen hält, dass der Whistleblower, der die Verfahren gegen Julius Bär ermöglichte, seit Januar diesen Jahres ohne Verfahren und ohne Anklageerhebung in der Schweiz in Untersuchungshaft sitzt.

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Dienstag, 12. April 2011

Gutverdienende konsumieren mehr (subventionierte) Kultur

Die Schweizer Bevölkerung ist laut einer Studie des Bundesamtes für Statistik kulturell aktiv. Zwei Drittel besuchten im Zeitraum der Untersuchung, dem Jahr 2008, etwa Konzerte und andere Musikanlässe aller Stilrichtungen.

Rund 40 Prozent der Bevölkerung – eine Mehrheit des entsprechenden Publikums – besuchten 2008 solche Anlässe gelegentlich. 38 Prozent der Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe I besuchten 2008 ein Konzert, gegenüber 81 Prozent der Personen mit Tertiärabschluss.

Es gibt aber auch Unterschiede: Rund acht von zehn Personen der akademischen Berufe oder der Führungskräfte wohnten 2008 einem Konzert bei, aber nur etwa die Hälfte der Dienstleistungs- und Verkaufsberufe oder der Hilfsarbeitskräfte.

Statistisch signifikante Unterschiede bestehen auch zwischen den Sprachregionen (70 Prozent sind in der Deutschschweiz an ein Konzert gegangen, 56 Prozent in der italienischen Schweiz) sowie zwischen den Nationalitäten zugunsten der Bevölkerung mit Schweizer Pass.

Quelle: codexflores 

Download der Studie: www.bfs.admin.ch

Montag, 11. April 2011

Jedem das Seine

Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient
Albert Schweitzer

Sonntag, 10. April 2011

Wenn eine Schnapszahl schwer auf den Schultern lastet

Jetzt hab' ich doch über eine Woche nix gebloggt. Asche über mein Haupt. Das Wetter war einfach zu schön, um drinnen mir die Nase am Bildschirm plattzudrücken. Ich habe deshalb ein bisschen im Garten geschuftet und u.a. einen weiteren Pflanzplätz angelegt:


Auch ein bisschen Geburtstag hatt' ich gestern noch zu feiern. Exakt 55 Lenze:

Freitag, 1. April 2011

Wem gehört die Schweiz?

Der kernige Titel der heutigen Arena ist 1.-April-würdig:

(Wahlen 2011 -) Wem gehört die Schweiz?
Nun, mich würde schon lange interessieren, wer die wirklichen Eigentümer der Schweiz sind...

PS: Ein allseits geschätzter Blogger-Kollege aus Arlesheim darf daran teilnehmen - in der hinteren Reihe mit den "Experten".

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