Mittwoch, 31. August 2011

Künstlerseele und Krämerseele II

 (reload vom 7. April 2009)

Ich kann mir vorstellen, dass die meisten von uns unter einer Künstlerseele einen waschechten Künstler oder eine waschechte Künstlerin verstehen. Also eine Schriftstellerin, eine Malerin, einen Schauspieler, einen Performancekünstler etwa. Natürlich möchte ich nicht abstreiten, dass auch unter offiziellen Künstlern und Künstlerinnen hie und da eine Künstlerseele anzutreffen ist. Doch in diesen Kreisen dominiert eher die Krämerseele. Die meisten KünstlerInnen schielen nur zu gerne dorthin, wo's was zu holen gibt und produzieren, was dort gefragt ist. Ich glaube, das habe ich in diesem Blog zur Genüge beschrieben - zum Beispiel HIER (Label "Förderkratisches).

P.S. Die Künstlerseele ist meist dort anzutreffen, wo man/frau sich rundum wohlfühlt.

- Fortsetzung folgt...

Künstler- oder Krämerseele?

 (reload vom 6. April 2009)

Ich staune über den Erfindungsreichtum von Psychologen, Soziologen, Ökonomen. Sie konstruieren Begrifflichkeiten, um uns Menschen zu katalogisieren und dazu passende Rezepte zu verkaufen. Ein einträgliches Geschäft.

Da mach' ich doch gleich auch mit. Meine persönliche Verschlagwortung ist jedoch einfacher gehalten: Bei mir gibt's lediglich drei Menschentypen:

  • Die Künstlerseele
  • die Krämerseele
  • die Duckmäuserseele
Ich meine zu glauben, dass wir ausnahmslos mit einer Künstlerseele hier auf Erden starten. Dann vertauschen wir sie aus Eigennutz oder aus Angst. Die Cleveren greifen zur Krämerseele, weil sie sich damit mehr persönlichen Gewinn versprechen. Die Ängstlichen sehen für sich keine andere Auswahlmöglichkeit, als eben die Duckmäuserseele, weil sie sich damit grössere Überlebenschancen auf diesem unwägbaren Planeten ausrechnen. Ein verschwindend kleiner Teil bleibt der Künstlerseele treu. Das sind die Geber dieses Planeten, ohne deren Schöpfungen und Gaben die Krämerseelen wie auch die Duckmäuserseelen nicht existieren könnten.

Wird fortgesetzt...

Dienstag, 30. August 2011

Die Diktatur des Mittelmasses

 (reload vom 3. Januar 2008)

Wenn ich manchmal die Dinge beim unaussprechlichen Namen nenne, ziele ich selten auf Einzelpersonen. Wie sollte ich auch, sie tun ja nur, was ihnen erlaubt ist. Sie haben Familie und Häuschen und können sich schwerlich ein Leben in relativer Freiheit vorstellen. Obwohl solches durchaus möglich ist.

Doch wir leben halt zur Zeit in einer Welt der Reglementiererei, des Unaussprechlichen, der inszenierten Korrektheit. Das Ergebnis ist jedoch nicht mehr Freiheit, mehr Schönheit, mehr Miteinander und Füreinander. Das Ergebnis ist eine 'Diktatur des Mittelmasses'.

Laotse sah es ähnlich :-)


... Je mehr es Dinge in der Welt gibt,
die man nicht tun darf,

desto mehr verarmt das Volk ...
... Je mehr die Gesetze und Befehle prangen,
desto mehr gibt es Diebe und Räuber ...

Montag, 15. August 2011

Was bisher geschah

Die Pause ist beendet. Ich schreib' wieder Beiträge.
Die Welt ist auch ohne mein Zutun nicht schlauer geworden.
Was hab' ich so gemacht in meiner selbstgewählten Blog-Pause?

  • erstmals ein leckeres Bierchen gebraut (Beitrag folgt)
  • fleissig Websites getextet und designt (keine Angst, darüber werde ich nicht berichten)
  • an einem Kulturleitbild gewerkelt
  • Getreide, Emd und Früh-Härdöpfel eingefahren (wenn's dann kommt, bin ich gerüstet!)
  • u.v.m.
Also nichts Besonderes. Nun denn, wer wenig weiss, hat viel zu schreiben. In diesem Sinne nehm' ich meine Blogger-Tätigkeit wieder auf.

Copyright 2007- : BodeständiX

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