Donnerstag, 13. Oktober 2011

Über hohe und niedere Kultur

Was ist denn nun wertvoller: Hochkultur oder Volkskultur?

Der Unterscheid scheint anderswo zu liegen: Während sich Hochkultur (speziell im protestantischen Zentraleuropa) darin gefällt, zu irritieren, Brüche auszuloten, zu erschüttern, herauszufordern und Selbstwahrnehmung zu verfeinern, sucht Volkskultur vor allem das affirmativ-praktische soziale Gemeinschaftsgefühl und den aktivierenden Effekt. Sie bildet eine Art Ermunterung zur Teilnahme und Prävention gegen Trübsinn und Isolation.
Hochkulturelle Prätention steht so gesehen gegen volkstümlichen Mutterwitz, misanthropische Individualisierung gegen familiäre Geborgenheit, passive Reflektion gegen aktives Mitwirken.
Ganzen Artikel lesen: Was unterscheidet Hoch- und Volkskultur?

Mittwoch, 12. Oktober 2011

BodeständiX feiert heute den Columbus Day!

- reoload vom 12.10.2010

BodeständiX ist immer dabei, wenn es gilt, Feste zu feiern. So möchte er erstmals in seinem Leben den heutigen Columbus Day feierlich begehen.

Wir EuropäerInnen können nämlich diesem ehrwürdigen Mann, der den Atlantik nach Westen besegelt hat, um den Seeweg nach „Indien“, d.h. Südostasien zu erschliessen, nicht genug Dankeschön sagen. Ohne seine grossartige Entdeckung - im Oktober 1492 stiess Columbus bekanntlich auf die Insel Guanahani (Bahamas), dann auf Kuba und Haiti - wären wir EuropäerInnen wohl nie zu solch' erstaunlicher Grösse aufgestiegen.

Bedanken möchte ich mich auch beim damaligen Papst Alexander VI., welcher mit seiner unendlichen Güte und dank Weisungskraft seiner Päpstlichen Bulle Inter ceterae, 1493, damit das grösste Seelen-Heimholungswerk der menschlichen Geschichte ermöglichte:
"50,000 Native People... died within months of the establishment of the first Spanish colony on the island of Espanola. The soldiers held contests to see who could cut the most heads off with one blow. Women's breasts were cut off for sport while their babies were fed to the Mastiffs; The 24 million people perished at the hands of the Conquistadors in Central Mexico... [the Conquistadors] held contests to see whose dogs could tear apart the most people. Babies were thrown into the air for the dogs to fight over; The 95% of the People in Western and Central Honduras who perished in less than 50 years; In Western Nicaragua the population fell from more than a million to less than 10,000 in only 60 years; In Peru, Chile and Brazil the population decreased from 14 million to 500,000 in less than a century. The soldiers, it was written, kept "the quarters of Indians hanging on porches to feed to the dogs." While many of the deaths were from diseases spread from the filth which permeated the "Old World" many of our People were simply worked to death. It was cheaper to work the slaves until they died than to feed them. There were always more slaves to be had. These are but a few of the atrocities that led to the development of The New World...."
Susan Bates, Hill and Holler column, October 2006

Sonntag, 9. Oktober 2011

Zuversichtliches zum Sonntag

Wer den Mechanismus der privaten Geldschöpfung versteht, weiss:

Das kann nicht mehr lange so weiter gehen!
Die Frage ist nur noch: Wann passiert's und was folgt danach?

Ich möchte deshalb meinen geschätzten BlogleserInnen einen überaus lesenswerten Artikel als Sonntagslektüre empfehlen (aus: Zeitpunkt). Er stimmt mich zwar auch nicht glücklicher, kann jedoch dazu beitragen, dass immer mehr Menschen aufwachen und den Schalmeienklängen aus Politik, Wissenschaft, (Mainstream-)Medien etc. nicht mehr erliegen. Es braucht dazu lediglich 10 % der Menschen und dann ist er da: Der wirkliche CHANGE! Das stimmt doch zuversichtlich!

Artikel (als pdf): Wann stirbt der Tote?

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Schluss mit der Geheimnistuerei!

Ich habe ihn 1989 anlässlich eines Workshops kennengelernt. Sein breitgefächertes Wissen imponierte mir schon damals und ich war sicher einer der ersten Abonnenten seines "Zeitpunkt". Nun kandidiert er als Nationalrat von www.parteifrei.ch auf der Liste 18 im Kanton Solothurn und ich würde ihn liebend gerne kumulieren, würde ich nicht im Kanton Bern wohnen (hier gibt's natürlich auch eine Parteifrei-Liste!).

Christoph Pfluger hat den Geldschwindel nicht nur durchschaut, er getraut sich auch, ihn zu thematisieren. Hier zum Beispiel in der Arena:



Die üblich Verdächtigen aus dem erlauchten Kreis der Etablierten lächeln dazu säuerlich, senken den Kopf und pressen die Lippen zusammen, denn dieses nun ausgesprochene "Geheimnis" möchten sie unbedingt bewahren. Sie werden dafür fürstlich belohnt:



Copyright 2007- : BodeständiX

Template 'CoolingFall' by Ourblogtemplates.com